Champions League: Atalanta-Boss Luca Percassi schießt gegen BVB - "Das war heute eine Art göttliche Gerechtigkeit"

Borussia Dortmund hat in Bergamo einen Abend zum Vergessen erlebt. Nach dem deutlichen 1:4 im Rückspiel der Champions-League-Playoffs meldete sich auch Atalanta-Vorstandschef Luca Percassi im italienischen TV-Sender "Sky" zu Wort: "Es kann nicht sein, dass ein Klub auf dem Level von Borussia Dortmund sich 2024 so verhält und dann heute und letzte Woche so tut, als sei nichts gewesen."

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Quelle: Perform

Hintergrund seiner Kritik ist der 2024 vollzogene Wechsel des damaligen Atalanta-Nachwuchsspielers Samuele Inacio zum BVB, bei dem sich die Italiener benachteiligt fühlten.
Den sportlichen Erfolg verband Percassi mit einer deutlichen Botschaft: "Im Fall Inacio war das heute eine Art göttliche Gerechtigkeit. Wer von Atalanta abgehauen ist, wird es bereuen, das getan zu haben, denn dieser Klub ist zu außergewöhnlichen Dingen imstande."
Die Spannungen zwischen beiden Vereinen waren bereits im Vorfeld des Spiels spürbar. Laut "Bild" verzichtete die Atalanta-Führung auf die übliche Einladung der Dortmunder Verantwortlichen zum traditionellen Essen vor internationalen Partien.
Schon rund um das Hinspiel hatte es Verstimmungen gegeben. "Zwischen Vereinen muss man sich vor allem gegenseitig respektieren", hatte Percassi damals erklärt. Zuvor waren Atalanta-Vertreter einer Einladung des BVB nicht gefolgt.

Bei Hinspiel: Handschlag-Streit zwischen Kovac und Palladino

Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken betonte hingegen wiederholt, bei der Verpflichtung Inacios sei alles ordnungsgemäß und fair abgelaufen. Der Streit zwischen beiden Klubs dürfte mit dem Abpfiff von Bergamo damit noch nicht beendet sein.
Bereits nach dem Hinspiel im Signal Iduna Park ging es hoch her: Der übliche Handschlag zwischen den Trainern sorgte für Zündstoff. Atalanta-Coach Raffaele Palladino fluchte währenddessen in Richtung Kovac und ging nach kurzem Kontakt schnell an dem BVB-Trainer vorbei. Kovac reagierte verwirrt.
Auch das Rückspiel sorgte mit drei Roten Karten für viel Unruhe. Im Nachgang äußerte sich Nico Schlotterbeck deutlich und erklärte, nach wie vor nicht zu wissen, wieso er von der Bank aus den Roten Karton sah.
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Quelle: Perform


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