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BVB erwartet Schicksalstage in Champions League und Bundesliga - Atalanta Bergamo, RB Leipzig und FC Bayern warten
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Update 16/02/2026 um 18:11 GMT+1 Uhr
Den BVB erwarten im verbleibenden Februar vier Schicksalsspiele, in der Champions League und der Bundesliga. Bergamo. Leipzig. Bergamo. Und dann auch noch die Bayern! Diese vier Partien in nur zwölf Tagen entscheiden über Wohl und Wehe von Borussia Dortmund in dieser Saison. Es gibt viel zu gewinnen - oder alles zu verlieren. "Jetzt gibt es nur noch siegen oder fliegen", sagte Trainer Niko Kovac.
Vier Ausfälle: Kovac erklärt seine Optionen in der Abwehr
Quelle: Perform
Im eisigen Regen liefen die Profis von Borussia Dortmund am Montag auf den Platz, dick eingepackt, teilweise waren nur die Augen zu sehen. Erst bei genauerem Durchzählen fiel auf, was der BVB wenig später verkündete: Weder Nico Schlotterbeck noch Niklas Süle trainierten mit - vor den "Schicksalstagen" haben sich die ohnehin großen Abwehrsorgen dramatisch verschärft.
Auch das noch! Beim Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo am Dienstag (21:00 Uhr) muss das allerletzte Aufgebot verteidigen. Denn Emre Can und Filippo Mane, das war schon klar, fehlen auch.
Sehr wahrscheinlich muss Trainer Niko Kovac auf Luca Reggiani (18) setzen: Der junge Italiener mit der Erfahrung von 46 Profi-Minuten hat am Freitag erstmals vor der Südtribüne gespielt.
Vor dem Vierklang der Entscheidungsspiele in nur zwölf Tagen war dies eine ordentliche Stimmungsbremse. Bergamo, Leipzig, Bergamo. Und dann auch noch die Bayern! Über Wohl und Wehe der Borussia in dieser Saison wird in den kommenden beiden Wochen entschieden. "Jetzt gibt es nur noch siegen oder fliegen", sagte Kovac vor dem ersten K.o.-Duell: "Wir haben vier verletzte Innenverteidiger, werden aber schon eine Lösung finden."
Guirassy blüht zum richtigen Zeitpunkt auf
Bestens immerhin, dass ein einstiges Sorgenkind genau zur richtigen Zeit wieder als Siegesbringer glänzt. Serhou Guirassy hat nach zwischenzeitlicher Sieben-Spiele-Flaute sechs Tore in sechs Ligaspielen erzielt. "Seine Reaktion war sensationell gut", lobte Kovac, "seine Tore erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen."
In der Bundesliga, ja. Besonders aber in der Champions League. Denn auf der größten Bühne hat der BVB bitter erfahren, dass mit steigender Qualität der Gegner die gewünschten Ergebnisse ausbleiben.
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Guirassy setzt sich durch
Fotocredit: SID
So war es bei Juventus Turin (4:4), bei Manchester City (1:4), bei Tottenham Hotspur (0:2) oder zuletzt gegen Inter Mailand (0:2).
"Wir haben gesehen, dass wir Probleme hatten", betonte Kovac, er forderte: "In der Champions League muss eine Schippe draufgelegt werden." Obwohl Atalanta, Europa-League-Sieger von 2024, nicht strahlend im obersten Regal möglicher Rivalen steht.
BVB-Gegner Atalanta Bergamo schwer einzuschätzen
International bekannte Spieler sind im Kader des Tabellensechsten der Serie A rar - in die Playoffs kam der Klub im Zeichen der Atalante, einer jungfräulichen Jägerin aus der griechischen Mythologie, durch Siege gegen Chelsea, Brügge, Eintracht Frankfurt und Marseille. Bergamo verlor aber auch gegen Union Saint-Gilloise. Die Auslosung? Schon "in Ordnung", befand Kovac.
Dennoch könnte der BVB, Überraschungsfinalist von 2024, erstmals seit 2022 wieder vor dem Achtelfinale scheitern. "Wir brauchen zwei richtig gute Leistungen", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. Schließlich geht es ums Prestige - und um viele Millionen Euro.
Da kommen Verletzungssorgen gar nicht gelegen. Gegen Mainz 05 (4:0) hatte Süle mit Oberschenkelbeschwerden rausgemusst, Reggiani ersetzte ihn. Schlotterbeck hat muskuläre Probleme.
Dabei wäre ein solider Abwehrblock Gold wert in zwei Wochen, nach denen "wir die Situation hoffentlich genauso positiv beäugen können", wie Kehl es formuliert. Schließlich ist das knifflige Duell bei RB Leipzig zwischen den Bergamo-Spielen ein Pflichtsieg für den BVB, wenn er am 28. Februar gegen den FC Bayern noch einmal Feuer ins Titelrennen bringen will.
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(SID)
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Kovac zum VAR: "Das ist das größte Problem"
Quelle: Perform
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