BVB-Kritik nimmt zu: Roman Weidenfeller sieht "keine Körpersprache" - Oliver Kahn fordert "absolute Ehrlichkeit"

Borussia Dortmund steht nach der herben 0:2-Niederlage bei Tottenham Hotspur in der Kritik – intern wie extern wächst der Druck auf Spieler und Verantwortliche. Klublegende Roman Weidenfeller betonnte nun: "2:0 auswärts gegen Tottenham zu verlieren – bei einem Gegner, der total am Schwächeln war –, da hätte ich mir schon ein ganz anderes Auftreten der Mannschaft gewünscht."

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Quelle: Perform

Der frühere BVB-Torhüter bemängelte vor allem die fehlende Präsenz der Schwarzgelben: "Es war keine Körpersprache zu erkennen."
"Die Gier und der Ehrgeiz haben gefehlt, dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden zu wollen. Man kam gar nicht in die Situationen hinein", führte er bei "Sky" aus und fragte provokant: "Hängt das nicht dann auch mit der Qualität zusammen?"
Weidenfeller ließ keinen Zweifel daran, dass ihm die Darbietung gegen den Premier-League-Klub zu wenig war – zumal der BVB durch die Pleite den direkten Achtelfinaleinzug in der Champions League aus den Händen gab.
Der Ex-Profi betonte, dass Dortmund trotz namhafter Kaderliste zu selten seine Klasse auf dem Platz zeige.
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Borussia Dortmund erlebte bei Tottenham einen gebrauchten Abend

Fotocredit: Getty Images

Kahn über BVB: "Vielleicht braucht es absolute Ehrlichkeit"

Auch Oliver Kahn, früherer Vorstandschef des FC Bayern, mischte sich in die Debatte ein. "Vielleicht braucht es mal eine absolute Ehrlichkeit auch untereinander, dass man einfach mal ehrlich zueinander sagt, was das Problem sein könnte", forderte der 56-Jährige ebenfalls beim Pay-TV-Sender "Sky" und bezog sich damit ausdrücklich auf die aktuelle Situation beim BVB.
"Das ist auch etwas, was bestimmte Mannschaften auszeichnet. Da wird eben direkt mal angesprochen, was man vom anderen hält, wo vielleicht die Probleme liegen. Das kann schon auch mal Dinge lösen", ergänzte Kahn mit Blick auf mögliche interne Gespräche.
Am Samstag treffen die Westfalen auswärts im Top-Spiel auf Union Berlin (18:30 Uhr). Aktuell steht das Team von Niko Kovac in der Bundesliga auf dem zweiten Rang, elf Zähler hinter dem FC Bayern.
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SotipptderBoss: BVB lässt wichtige Punkte bei Union liegen

Quelle: Eurosport


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