Enzo Fernández mit Gegenständen von Benfica-Fans beworfen - José Mourinho schreitet als Streitschlichter zur Tat

José Mourinho kehrte in der Champions League am Dienstagabend an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Der Trainer verlor mit Benfica Lissabon beim FC Chelsea mit 0:1 (0:1). Dabei war "The Special One" nicht nur als Coach gefordert, sondern spielte auch den Streitschlichter. Einige Anhänger von Benfica bewarfen ihren ehemaligen Spieler Enzo Fernández mit Gegenständen, was Mourinho nicht gefiel.

Enzo Fernández bekam einiges von den Fans von Benfica Lissabon zu hören

Fotocredit: Getty Images

Es lief die 40. Minute beim Spiel der Königsklasse zwischen dem FC Chelsea und Benfica Lissabon (1:0), als Enzo Fernández, seit 2023 bei den Blues und ehemaliger Spieler der Portugiesen, einen Eckstoß ausführen sollte.
Dieser fand direkt vor dem Benfica-Block statt, wo einige Fans ihrem einstigen Strategen unschöne Worte entgegenriefen. Auch Gegenstände wie Becher oder Flaschen flogen in Richtung des Argentiniers, der mit höhnischem Applaus reagierte.
Mit der Aktion der Fans war vor allem der neue Trainer von Benfica Lissabon, José Mourinho, nicht einverstanden. Mit beruhigenden Gesten marschierte der 62-Jährige Richtung des Gästeblocks und forderte Respekt für Fernández ein.
Mit Erfolg: Nach kurzer Unterbrechung konnte der 24-Jährige den Eckstoß ausführen und entfernte sich unbeschadet von den Fans seines Ex-Vereins.

Fernández verließ Benfica schnell

Fernández begleitet noch immer Unmut der Anhänger für seinen unrühmlichen Abgang bei den "Adlern". Im Winter 2023 verließ der Weltmeister von 2022 Benfica, obwohl er erst im vorherigen Sommer nach Lissabon gewechselt war.
Auch Präsident Rui Costa kritisierte Fernández bereits nach seinem Wechsel: "Enzo Fernández wollte nicht bei Benfica bleiben. Er hat uns keine Chance gelassen. Ich habe mein Bestes gegeben, ich bin traurig, aber ich werde nicht um einen Spieler weinen, der nicht bleiben wollte. Als Chelsea kam, war es wirklich unmöglich, seine Meinung zu ändern."
Weiter sagte der ehemalige Nationalspieler Portugals damals: "Ich habe Chelsea vorgeschlagen, dass er bis zum Sommer zu einem niedrigeren Preis bleibt, aber der Spieler wollte nicht bei Benfica weitermachen – und da hat sich alles geändert."
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Quelle: Perform


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