Eintracht Frankfurt bekommt in der Champions League eine Lehrstunde von Atlético Madrid: "Heute an Grenzen gestoßen"

Nach der 1:5-Klatsche von Eintracht Frankfurt am zweiten Spieltag der Champions League bei Atlético Madrid hat Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela kritische Worte zur anhaltenden Gegentorflut der Hessen geäußert. "Ich will nicht sagen, dass Frankfurt noch glimpflich davongekommen ist, aber es hätte auch noch schlimmer ausgehen können", sagte der TV-Experte am Dienstagabend bei "Amazon Prime".

Toppmöller stärkt Santos trotz "vieler Gegentore"

Quelle: Perform

Bei der deutlichen Niederlage in Madrid hatte die Eintracht im dritten Pflichtspiel nacheinander mindestens vier Gegentore kassiert - wie zuvor in der Bundesliga beim 3:4 gegen Union Berlin und beim 6:4 in Mönchengladbach, als das Team von SGE-Trainer Dino Toppmöller nach zwischenzeitlicher 6:0-Führung mehrere Gänge heruntergeschaltet und die Borussia hinten raus noch zum Toreschießen eingeladen hatte.
"Sie stehen doch vor einer Baustelle", mahnte Owomoyela. Die Systemumstellung in der Defensive und der "Aderlass in der Abwehr" habe dazu geführt, "dass die Stabilität absolut nicht da ist aktuell".
Einzig im DFB-Pokal war Frankfurt zu Saisonbeginn beim Oberligisten FV Engers (5:0) ohne Gegentor geblieben. Ansonsten fing sich der Tabellenvierte der Bundesliga in jedem Pflichtspiel immer mindestens einen Gegentreffer - und nun beim spanischen Top-Klub Atlético Madrid sogar fünf.
"Daran muss gearbeitet werden, das muss besser werden. Sonst hat man in der Champions League nichts zu suchen", meinte Owomoyela bei "Amazon Prime".
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Toppmöller nach 1:5-Klatsche: "An Grenzen gestoßen"

Quelle: Perform

Toppmöller will "Antwort auf dem Platz"

Eintracht-Trainer Toppmöller räumte derweil ein, dass es seine Mannschaft unter anderem beim Eckball zum 1:4 durch Giuliano Simeone "definitiv" hätte besser machen müssen. "Da müssen wir schärfer sein", sagte der 44-Jährige im Interview bei "DAZN".
Angesprochen auf die Abwehrprobleme seiner Elf kommentierte Toppmöller, dass er die Antwort nicht am Mikrofon geben könne: "Die Antwort müssen wir gemeinsam auf dem Platz geben."
Aus der Champions-League-Packung gegen Atlético erhofft sich Toppmöller indes für sich und sein Team, die richtigen Schlüsse zu ziehen. "Wir haben heute am eigenen Leib erfahren, warum sie hier vor drei Tagen Real Madrid 5:2 geschlagen haben", sagte der Coach. Die Eintracht sei "heute an Grenzen gestoßen", doch "wir werden aus diesem Spiel viel mitnehmen können".
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Toppmöller zum Zehn-Tore-Spektakel: "Was für ein Spiel"

Quelle: Perform


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