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Champions League: Kai Havertz schreibt mit Führungstor gegen PSG Geschichte - erster Deutscher mit zwei Toren in Finals
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Update 30/05/2026 um 23:39 GMT+2 Uhr
Als erster deutscher Fußballer hat Kai Havertz in zwei Champions-League-Endspielen mindestens je einen Treffer erzielt. Im Finale gegen Paris Saint-Germain erzielte der Nationalspieler am Samstagabend in Budapest früh die Führung für den FC Arsenal (6. Minute). 2021 hatte er den FC Chelsea mit einem Treffer im Endspiel gegen Manchester City (1:0) zum Triumph in der Champions League geschossen.
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Quelle: Perform
Havertz ist dazu erst der dritte deutsche Spieler, der in zwei verschiedenen Finals des wichtigsten europäischen Klubwettbewerbs getroffen hat. Gerd Müller und Franz "Bulle" Roth war dies in den 70er-Jahren für den FC Bayern im Europapokal der Landesmeister ebenfalls gelungen. Zur Saison 1992/93 wurde die Champions League eingeführt.
Schlussendlich verlor der DFB-Star mit den Gunners die Partie dramatisch im Elfmeter mit 4:5, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 stand. Havertz wurde nach 90 Minuten ausgewechselt, Eberechi Eze kam für den Linksfuß zur Verlängerung ins Spiel.
Havertz hat niedergeschlagen auf die Finalpleite in der Champions League mit dem FC Arsenal reagiert. "Wir können stolz auf die Saison sein. Wir haben die Meisterschaft gewonnen, aber natürlich ist man direkt nach dem Spiel ein bisschen angeschlagen", sagte der frustrierte Havertz bei "Sky" nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain.
"Am Ende ist es so gekommen, wie es gekommen ist. Das muss man akzeptieren. Nächstes Jahr versuchen wir es erneut", kündigte der deutsche Nationalspieler an, nachdem er Arsenal früh in Führung gebracht hatte. Dass er wie schon 2021 in einem Champions-League-Endspiel getroffen habe, sei "natürlich ein Top-Gefühl": "Aber trotzdem bringt es mir jetzt nicht sehr viel, muss ich sagen."
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Havertz verpasste den Triumph
Fotocredit: SID
Havertz über Auswechslung: "Fällt schwer zuzuschauen"
Havertz war nach der regulären Spielzeit entkräftet ausgewechselt worden, beim Elfmeterschießen fieberte der Offensivspieler von der Bank aus mit. "Mir fällt es immer schwer, zuzuschauen, anstatt selber da zu stehen", sagte Havertz, seinen Mitspielern Eberechi Eze und Gabriel, die im Duell vom Punkt vergeben hatten, machte er keinen Vorwurf: "Aber trotzdem Respekt an jeden Einzelnen, der sich da so einen Ball nimmt. Es ist keine einfache Situation, ich weiß es selber. Deswegen kann da jeder stolz auf sich sein."
Trotz der Niederlage wolle er am Sonntag bei einer Parade in London "eine überragende Saison" feiern. Danach geht es zur Nationalmannschaft, mit einer "Riesenvorfreude", wie Havertz zugab: "Ich habe mir schon ein paar Videos auf YouTube angeguckt von den Jungs. Ich kann es kaum erwarten, zu den Jungs zu stoßen. Jetzt ein, zwei Tage nochmal Pause und dann geht es am Dienstag los."
Der Offensivspieler fehlt Bundestrainer Julian Nagelsmann im vorletzten WM-Test des DFB-Teams am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Finnland. Nach dem Finale ist der 26-Jährige, der mit Arsenal in dieser Saison die englische Meisterschaft gewonnen hat, aber fest für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) eingeplant.
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(SID)
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Quelle: SNTV
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