VfB Stuttgart: Ermedin Demirovic meldet sich nach Hattrick bei Auftakt in der Champions League eindrucksvoll zurück

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Stuttgarts Torjäger Ermedin Demirovic schreibt VfB-Geschichte, bleibt aber zurückhaltend. Mit seinem Dreierpack zum Champions-League-Auftakt gegen Viking Starvanger meldete sich der bosnische Stürmer eindrucksvoll zurück, nachdem er in den vergangenen Spielen in der Bundesliga auf der Bank saß und Trainer Sebastian Hoeneß Neuzugang Dzenan Pejcinovic den Vorzug in der Sturmspitze gewährte.

Ermedin Demirovic vom VfB Stuttgart schreibt mit Hattrick in der Champions League Geschichte

Fotocredit: Getty Images

Mit dem unterschrieben Spielball unter dem Arm und einem strahlen Lächeln im Gesicht stand Ermedin Demirovic in der Mixed Zone. So ganz wusste der 28-Jährige nach seinem historischen Dreierpack zum Start in die Champions League aber nicht, wohin er mit seinen ganzen Gefühlen sollte.
"Das ist so ein Tag, den ich in meinem Leben nicht vergessen werde. Ich glaube, jeder möchte Champions League spielen, jeder träumt von Toren. Ich mache drei in einer Halbzeit. Unfassbar. Also ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so glücklich", sagte der Stuttgarter Torjäger nach dem 3:1 (3:1) gegen Viking Stavanger strahlend. Es sei alles "unbeschreiblich".
Demirovic ist der erste Spieler in der VfB-Geschichte, dem in einem Spiel im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb drei Tore gelangen. Dass er dies auch noch innerhalb von zwölf Minuten erledigte, sicherte dem Bosnier in der Königsklasse zudem noch einen Platz in einem illustren Kreis um Mohamed Salah, Kylian Mbappé (beide sieben Minuten), Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski (beide elf).
Dass Demirovic im ersten Spiel der Ligaphase zum "Man of the match" gekürt wurde, war die logische Folge. "Er hat Geschichte geschrieben", lobte Trainer Sebastian Hoeneß nach den Treffern in der 20., 26 und 32. Minute. "Schön, dass er hier ist. Das ist außergewöhnlich, etwas ganz Besonderes", ergänzte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

Demirovic: "Es hat sich was angestaut in mir"

Die Treffer zwei und drei hatte Deniz Undav mustergültig vorbereitet. Dies sei "ein erstaunliches Signal", so Wohlgemuth weiter, "dass die individuelle Qualität in unserem Kader passt".
Dabei war im Sommer immer wieder über einen Transfer von Demirovic spekuliert worden, nachdem die Schwaben in Dzenan Pejcinovic einen jungen Stürmer vom VfL Wolfsburg für 25 Millionen Euro verpflichtet hatten. Auf die Konkurrenzsituation angesprochen, meinte Demirovic: "Es hat sich ein bisschen was angestaut in mir, wobei ich froh bin, jetzt hier zu sein. Es ist jetzt auch kein Thema mehr."
In den ersten beiden Bundesligaspielen beim FC Bayern (1:5) und gegen den 1. FC Köln (4:1) hatte der Nationalspieler noch auf der Bank gesessen. Hoeneß hatte Pejcinovic, der auch im Notizbuch von Bundestrainer Jürgen Klopp steht, den Vorzug gegeben.
(SID)
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Quelle: Perform


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