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Arturo Vidal startet Trashtalk: "Ronaldo existiert für mich nicht"
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Publiziert 26/06/2017 um 13:32 GMT+2 Uhr
Chile verspielte am Sonntag durch das 1:1 gegen Australien den Gruppensieg und trifft nun am Mittwoch im Halbfinale des Confed Cup auf Europameister Portugal. Chile-Star Arturo Vidal rechnet fest mit einem Weiterkommen und teilt schon im Vorfeld gegen Cristiano Ronaldo aus. Sein Trainer Antonio Pizzi mahnt indes zur Vorsicht.
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Trashtalker Arturo Vidal schaltete schnell wieder in den Kampfmodus und schleuderte den Fehdehandschuh Richtung Weltfußballer Cristiano Ronaldo. "Cristiano ist ein Schlaumeier, für mich existiert er gar nicht", tönte der Chilene, kaum dass sich die Südamerikaner mit einem eher mühsamen 1:1 (0:1) gegen Australien das Weiterkommen beim Confed Cup gesichert hatten.
Der Clash der beiden kickenden Alphatiere im Halbfinale am Mittwoch (20:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) in Kasan dürfte im Mittelpunkt des Duells zwischen dem Südamerika-Champion und Europameister Portugal stehen. Für den stets selbstbewussten Vidal ist die Vorschlussrunde ohnehin nur eine Zwischenstation auf dem Weg ins Finale.
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"Ich habe meinem Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich schon gesagt, dass wir uns im Endspiel wiedersehen werden", berichtete der Mittelfeldspieler. Dann müsste auch die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag (20:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) in Sotschi das zweite Semifinale gegen Mexiko gewinnen.
Vidals Nationaltrainer Antonio Pizzi war nach dem mäßigen Auftritt in Moskau gegen die "Socceroos" vom Optimismus seines "Kriegers" noch weit entfernt:
Pizzi hofft zudem auf die Rückkehr von Mittelfeldspieler Charles Aránguiz. Der Profi vom Bayer Leverkusen hatte gegen Australien einen Schlag abbekommen und musste zur Pause ausgewechselt werden. "Er hat Schmerzen. Wir hoffen, dass er zurückkommt. Er ist wie seine Kollegen hart im nehmen, will spielen", sagte Pizzi. Der 28 Jahre alte Aránguiz ist im defensiven Mittelfeld neben Vidal vorgesehen.
Portugal mit Verletzungssorgen
Gegen Ronaldo und Co. hofft der Coach auch auf eine weitere Leistungssteigerung seines Torhüters Claudio Bravo. Beim Keeper von Manchester City wechselten sich nach einer zweimonatigen Verletzungspause wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade Licht und Schatten auf dem Spielfeld noch ab.
Durch einen unpräzisen Pass leitete der Rekordnationalspieler den Führungstreffer der Australier ein, trug aber durch mehrere Paraden auch dazu bei, dass der zum Weiterkommen erforderliche Punkt am Ende doch noch eingefahren wurde.
Ein Vorteil könnte den Chilenen daraus erwachsen, dass man im portugiesischen Lager aktuell noch mit Blessuren zu kämpfen hat. Wegen Knöchelverletzungen fehlten sowohl Abwehrspieler Raphael Guerreiro von Borussia Dortmund als auch Mittelfeldakteur Bernardo Silva beim Mannschaftstraining am Montag in St. Petersburg.
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