DFB wird im "Fall Laura Freigang" aktiv - NADA sprach zuletzt von "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen"

Der Deutsche Fußball-Bund wird im "Fall Laura Freigang" aktiv. "Die Anti-Doping-Kommission des DFB prüft den Sachverhalt und die ihr übermittelten Unterlagen und entscheidet anhand der Prüfung über das weitere Verfahren", teilte der Verband am Montag dem "SID" mit. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hatte am Freitag drei "Strikes" der Nationalspielerin innerhalb von zwölf Monaten bestätigt.

Der DFB prüft ein mögliches Dopingvergehen von Laura Freigang

Fotocredit: Getty Images

Die NADA machte den Vorgang mit Blick auf die Meldeversäumnisse im Zusammenhang von Dopingproben während des WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen (2:0) publik, bei dem Freigang nicht zum Kader gehörte.
Die Nationale Anti Doping Agentur sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" und leitete den Fall an den DFB weiter. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig. Bei drei "Strikes" ist als Strafmaß eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.
Freigang selbst sprach von "Missverständnissen". "Mir ist an der Stelle wichtig zu betonen: Gegen mich besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt ein Dopingverdacht", schrieb die 28-Jährige am Samstagabend bei Instagram.
Bei den verpassten Kontrollen habe es sich "nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine" gehandelt, sondern "um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse".

Freigang erklärt sich

Sie sei sich der Wichtigkeit der Antidopingarbeit "bewusst und unterstütze selbstverständlich alle nötigen Maßnahmen für einen sauberen und fairen Sport", schrieb Freigang: Sie habe in ihrer Karriere "schon eine Vielzahl an unangekündigten Kontrollen absolviert, alle davon negativ".
Die von ihr angeführten "Missverständnisse" seien "in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben", aufgetreten.
(SID)
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Quelle: Perform


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