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DFB-Kapitänin Giulia Gwinn muss vor Länderspiel in Österreich verletzt abreisen - Nachnominierung bekannt gegeben
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Update 15/04/2026 um 16:06 GMT+2 Uhr
Kapitänin Giulia Gwinn wird den deutschen Fußballerinnen im nächsten WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich fehlen. Nach ihrer Schulterverletzung beim 5:1 in Nürnberg reiste die Rechtsverteidigerin vom FC Bayern am Mittwochmorgen zu weiteren Untersuchungen nach München und steht für das Rückspiel in Ried am Samstag (18:00 Uhr) nicht zur Verfügung. Eine Nachnominierung wurde bereits vorgenommen.
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Quelle: SID
Giulia Gwinn war dann mal weg - doch auch am Tag nach dem "Schockmoment" ging das Bangen um die Kapitänin weiter. Die deutschen Fußballerinnen und Bundestrainer Christian Wück warteten, zurück am "Home Ground", erst einmal vergeblich auf die Diagnose zur lädierten linken Schulter Gwinns.
Die Spielführerin verließ ihre Kolleginnen und reiste zurück nach München, wo am Mittwoch weitere Untersuchungen ergaben, dass sich die 26-Jährige die Schulter ausgekugelt hat. Zunächst soll sie mit einer konservativen Therapie behandelt werden. Das gab der FC Bayern München in einer Pressemeldung bekannt. Wie lange die Rechtsverteidigerin ausfallen wird, bleibt allerdings noch offen.
Sicher ist bislang nur, dass Gwinn für das Rückspiel gegen Österreich in Ried am Samstag (18.00 Uhr/ live im Ticker) nicht zur Verfügung stehen wird, U23-Nationalspielerin Sarah Mattner‑Trembleau (SKN St. Pölten) wurde nachnominiert. "Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist", hatte Wück nach dem 5:1 (1:0) in der WM-Qualifikation gegen Team Austria gesagt.
Nach 32 Minuten war für Gwinn infolge einer schmerzhaften Landung Schluss, obwohl sie nach einer Eis-Behandlung zunächst aufs Feld zurückgekehrt war. "Sie wollte weiterspielen. Aber man hat gemerkt, dass sie nicht befreit spielen konnte", erklärte Wück die Auswechslung. Auch der FC Bayern bangt vor der Mammutaufgabe im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona (25. April) mit.
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DFB-Kapitänin Giulia Gwinn verpasst das nächste Länderspiel gegen Österreich aufgrund einer Schulterverletzung
Fotocredit: Getty Images
Gwinn-Vergangenheit mit zwei Kreuzbandrissen
Zumal Gwinn in ihrer Karriere immer wieder mit schwierigen Verletzungen zu kämpfen hatte, zumeist am Knie. Wie zuletzt beim Innenbandriss im ersten EM-Spiel im Sommer, auch ihre zwei Kreuzbandrisse erlitt sie beim Nationalteam.
Ihre Mitspielerinnen drückten der 26-Jährigen also umso fester die Daumen. "Das war wieder ein Schockmoment für uns", sagte Mittelfeldspielerin Elisa Senß: "Wir hoffen einfach nur das Beste."
In die erneuten Sorgen mischte sich beim Bundestrainer auch eine erstaunliche Portion Frust. Der anfangs durchwachsene Auftritt seines Teams in Nürnberg hatte dem Ex-Profi bei der Rückkehr ins Max-Morlock-Stadion zusätzlich die Laune verhagelt.
"Wir sind nicht ganz an unser Leistungslimit gekommen", nörgelte Wück und monierte viele "unnötige Fehler". So sei das Spiel "sehr kräftezehrend" verlaufen, "weil wir immer wieder hinterherlaufen mussten. Und das hat mich so ein bisschen geärgert." Schließlich wolle das DFB-Team "zu den Topnationen gehören. Und für mich gehört zu den Topnationen eine Mannschaft, die solche Spiele cleverer gewinnt."
Ansprüche von DFB-Team gestiegen
Immerhin: Mit dem Ergebnis an sich und den neun Punkten aus den drei Spielen der Qualifikation zur WM 2027 in Brasilien zeigte sich auch Wück "sehr zufrieden". Wie selbstkritisch sich seine Schützlinge präsentierten, dürfte dem Bundestrainer gefallen haben. "Es war nicht unser bestes Spiel", meinte etwa die starke Jule Brand, die vor 24.237 Fans an vier deutschen Treffern beteiligt war.
Was besser laufen müsse? "Noch deutlicher dominieren, wirklich schlau spielen, ruhig, mehr Ballbesitz und dann geduldig die Chancen rausspielen und am Schluss auch die Dinger machen", sprach die Offensivspielerin von OL Lyonnes dem Bundestrainer aus der Seele.
Auch das erste Gegentor des Jahres nervte die DFB-Elf "schon sehr", wie Rebecca Knaak einräumte. Auch die Innenverteidigerin war in ihrer Analyse weit von Zufriedenheit entfernt: "Wir wollen schon auch nach außen ein Zeichen setzen, dass wir einen ganz hohen Anspruch haben. Und dass wir wissen, dass wir es besser können."
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(SID)
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Eta leitet Training bei Union Berlin als Cheftrainerin
Quelle: SNTV
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