VfL Wolfsburg und FC Bayern München erreichen Halbfinale im DFB-Pokal der Frauen - Essen überrascht gegen Bremen

Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg und Titelverteidiger Bayern München sind souverän ins Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen marschiert. Der VfL setzte sich im Viertelfinal-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (1:0) durch, die Bayern siegten vor 12.638 Fans im Volksparkstadion beim Hamburger SV 3:0 (1:0). In den weiteren Begegnungen verpasste der Underdog SC Sand die nächste Überraschung.

Natalia Padilla-Bidas trifft zum 3:0 für Bayern München

Fotocredit: Imago

Nach dem 3:2 über den 1. FC Köln im Achtelfinale verlor der letzte verbliebene Zweitligist beim Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena 1:4 (1:1). Großen Jubel gab es derweil im Ruhrgebiet. Die abstiegsbedrohte SGS Essen besiegte den Vorjahresfinalisten Werder Bremen 1:0 (1:0). Welche Paarungen das Halbfinale (4. bis 6. April) bereithält, ist noch offen. Die Auslosung findet im weiteren Verlauf des Abends statt.
Die Bayern erwischten in Hamburg einen Traumstart. Nach einem Vorstoß von Giulia Gwinn nutzte Edna Imade einen Abstimmungsfehler in der HSV-Defensive und köpfte aus kurzer Distanz zur Führung ein (6.). Trainer José Barcala, der auf Nationalspielerin Klara Bühl verzichten musste, hatte im Vorfeld vor einem "schwierigen Pokalspiel" gewarnt. Seine Prognose bestätigte sich mit fortschreitender Spieldauer. Es half eine schöne Kombination, die Franziska Kett vollendete (66.). Natalia Padilla-Bidas setzte den Schlusspunkt (88.).
Angesichts des immensen Bayern-Vorsprungs von schon 14 Punkten in der Bundesliga sprach Wolfsburgs scheidender Sportdirektor Ralf Kellermann vor Anpfiff gegen den Tabellendritten Frankfurt bei "Sky" von der "einzig realistischen Titelchance" für den VfL: "Wir wollen natürlich ins Pokalfinale."
Nach einer holprigen Anfangsphase mit klaren SGE-Vorteilen traf Kapitänin Svenja Huth (35.) für Wolfsburg. Erst am Vortag hatte die 35-Jährige ihren auslaufenden Vertrag bis 2027 verlängert. Der elfmalige Titelträger, der im Vorjahr das Endspiel in Köln verpasst hatte, kontrollierte die Partie im zweiten Durchgang weitgehend.
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(SID)
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Quelle: Perform


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