DFB-Pokal: Runde zwei! Neuzugang Halilovic bewahrt Hamburger SV vor Blamage geegn Zwickau

Der Hamburger SV ist durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg beim FSV Zwickau in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Alen Halilovic in der 70. Minute für die weitestgehend harmlosen Hanseaten. Die Gastgeber aus West-Sachsen traten leidenschaftlich und mit starker kämpferischer Leistung auf, unterlagen dem HSV letztlich aber verdient.

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Die Lehren

Der Favorit setzte sich durch, wirklich überzeugen konnte der HSV allerdings nicht. Dominant, ja. Gefährlich, nur bedingt. Besonders in der Offensive offenbarte der Hamburger SV noch Feinjustierungsbedarf. Gegen eine kompakte Defensive des FSV Zwickau kam das Team von Bruno Labbadia häufig nur durch Standardsituation gefährlich vor das Tor. Zumindest die Neuzugänge überzeugten. Allen voran Alen Halilovic.
Labaddia ließ den 20-Jährigen zunächst auf der Bank schmoren, ehe er sich mit seiner Einwechslung in der 62. Minute als Glücksgriff entpuppte. Schnell, wendig, und mit viel Zug zum Tor war das Spiel mit dem Kroaten plötzlich ein ganz anderes. Aber auch Filip Kostic auf dem linken Flügel und der quirlige Bobby Wood als Stürmer brachten sich gewinnbringend ins Spiel ein. Für den Gastgeber Zwickau war es dagegen zwar eine verdiente, aber eben auch sehr knappe Niederlage. Besonders in der 2. Halbzeit hatte der Drittligist zeitweise mehr vom Spiel. Gegen die individuelle Klasse des HSV zog Zwickau am Ende jedoch den Kürzeren.

Das fiel auf: Eröffnungsspiel in Zwickau

Für Zwickau war es die Rückkehr in den DFB-Pokal nach 18 Jahren Abstinenz. Ein besonderer Anlass, der eine besondere Kulisse benötigte. Die Partie gegen den HSV war daher nicht nur ein Pokalspiel, sondern gleichzeitig das Eröffnungsspiel der neu gebauten Spielstädte des Drittligisten. Bis kurz vor dem Spiel wurde dafür noch an allen Ecken gewerkelt, um das Stadion fertigzubekommen. 10.000 Zuschauer umfasst die neue Heimat des FSV. Ein Name für die Spielstädte fehlt aber noch.

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Die Statistik: Elf

Die erste Runde ist für den Hamburger SV in der Vergangenheit durchaus eine schwer erklimmbare Hürde gewesen. Bereits elf Mal scheiterte der HSV zu Beginn des Wettbewerbs – zuletzt zweimal in den vergangenen vier Jahren. Nur der SV Werder Bremen ist als Bundesligist in dieser Statistik mit zwölf Niederlagen noch schlechter. Diesmal konnte der HSV die Blamage allerdings abwenden. Zwickau war Durchgangs- anstatt Endstation.

Die Höhepunkte

36. Und fast die Führung für den HSV!. Müller bringt den Ball von rechts ins Zentrum, wo Göbel beinahe ein Eigentor produziert. Der Verteidiger köpft die Kugel unbedrängt an den eigenen Pfosten. Im Anschluss zieht Gregoritsch aus 16 Metern ab, Brinkies kann jedoch parieren.
70. TOOOOR! 1:0 für den HSV durch Halilovic. Was für ein Einstand für den Neuzugang. Halilovic gewinnt den Ball im Mittelfeld, marschiert von rechts Richtung Tor und schlenzt den Ball aus 15 Metern sehenswert ins Netz.
74. Riesenchance zum 2:0! Wood zieht zentral an der Strafraumgrenze ab, der Ball knallt gegen den Pfosten. Im Anschluss ist Gregoritsch allerdings zu überrascht und trifft frei stehend aus kurzer Distanz nur Keeper Brinkies.
79. Die nächste dicke Chance, die der HSV liegen lässt. Wieder ist Halilovic auf der rechten Seite nicht zu stoppen. Seine Hereingabe ist ebenfalls klasse, Gregoritsch bekommt die Kugel völlig frei links im Strafraum. Doch ihm fehlt der Killerinstinkt, er braucht zur lange, um die Kugel zu verarbeiten und sein Schuss wird schließlich abgefälscht.
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