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DFB-Pokal: VfL Wolfsburg setzt sich bei Hannover 96 durch
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Publiziert 30/10/2018 um 18:13 GMT+1 Uhr
Der VfL Wolfsburg hat sich in der 2. Runde des DFB-Pokals mit 2:0 (1:0) beim Bundesliga-Konkurrenten Hannover 96 durchgesetzt. Admir Mehmedi gelang vor 34.400 Zuschauern in der HDI Arena nach 20 Minuten die Führung. Wout Weghorst machte in der Nachspielzeit (90.+2) alles klar für die "Wölfe", die 2015 Pokalsieger waren.
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So lief das Spiel:
Hannovers Trainer André Breitenreiter baute sein Team in der Offensive komplett um und brachte für den verletzten Niclas Füllkrug und Bobby Wood mit Hendryk Weydandt nur einen Stürmer, der von Genki Haraguchi unterstützt werden sollte.
Dieses Vorhaben schlug in den ersten 45 Minuten jedoch komplett fehl. So reichte den Gästen aus Wolfsburg im strömenden Regen eine bestenfalls durchschnittliche Leistung, um biedere 96er nach Belieben zu kontrollieren.
Das Team von Bruno Labbadia brannte beileibe auch kein offensives Feuerwerk ab, kam jedoch immer wieder zu Abschlussmöglichkeiten. Eine dieser Chancen nutzte Mehmedi, um aus halbrechter Position 14 Meter vor dem Tor mit einem satten Rechtsschuss ins kurze Eck die Führung zu erzielen (20.).
Unmittelbar vor der Pause sorgte Takuma Asano mit einem herrlichen Hackentrick für ein Lebenszeichen, doch seine Vorlage vermochte Ihlas Bebou nicht zu verwerten, so dass es zur Pause beim 0:1 blieb.
Nach dem Seitenwechsel kamen Wood und später auch Youngster Florent Muslija, doch auch dadurch wurden die Gastgeber nicht gefährlicher.
Das Niveau sank von Minute zu Minute noch weiter ab und Wolfsburg zitterte sich dem Abpfiff entgegen.
In der Endphase wurde es dann noch einmal hektisch, da 96 vermehrt einen Elfmeterpfiff forderte, doch der gute Schiedsrichter Benjamin Cortus ließ sich nicht beeindrucken und zeigte zurecht nicht auf den Punkt.
In der Nachspielzeit machte Weghorst dann den Deckel drauf, als er nach Vorlage von Daniel Ginczek zum 0:2-Endstand traf und die Labbadia-Elf ins Achtelfinale schoss, während 96 sich nun ganz auf den Klassenkampf in der Bundesliga konzentrieren kann und muss.
Die Stimmen:
André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): "Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen und hätten durch Hendrik Weydandt in Führung gehen können. Vor der Halbzeit hätte uns der Ausgleich gut getan. Trotz der Niederlage ist zu sehen, dass die Mannschaft will. Uns fehlt aber die Leichtigkeit. Jetzt müssen wir die Köpfe hochnehmen. Wir stecken im Abstiegskampf und brauchen ein Erfolgserlebnis."
Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir hatten in der ersten Halbzeit das Spiel gut im Griff bis auf die eine Chance von Bebou. In der zweiten Halbzeit hat Hannover viel Druck gemacht und wir haben den Fight gut angenommen. Wir haben uns als Mannschaft gut präsentiert, natürlich braucht man auch etwas Glück."
Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Viele leere Ränge
Ein Derby im DFB-Pokal - das sollte eigentlich Grund genug für ein ausverkauftes Haus sein, doch das Interesse in Niedersachsen ließ zu wünschen übrig. So blieben viele Plätze in Hannover unbesetzt. Sicherlich ist das auch ein Zeichen der wachsenden Unzufriedenheit wegen der Ergebnisse in der Bundesliga.
Die Statistik: 30
Lediglich 30 Minuten durfte Renato Steffen mit von der Partie sein. Der Wolfsburger wurde in der 57. Minute für Admir Mehmedi ein- und in der 87. Minute gegen Robin Knoche wieder ausgewechselt. Der Schweizer war darüber ganz und gar nicht erbaut.
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