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DFB-Pokal: VfL Bochum scheitert in Regensburg als erster Bundesligist - 1. FC Köln siegt in Verlängerung in Sandhausen
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Update 18/08/2024 um 18:12 GMT+2 Uhr
Der VfL Bochum hat unter seinem neuen Trainer Peter Zeidler einen Fehlstart hingelegt und ist als erster Bundesligist im DFB-Pokal gescheitert. Beim Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg verlor der VfL 0:1 (0:0) und verpasste wie schon 2023 Runde zwei. Besser machte es Zweitligist Hertha BSC, der 5:1 (1:0) bei Hansa Rostock gewann. Der 1. FC Köln siegte beim SV Sandhausen 3:2 n.V. (2:2, 2:0).
DFB-Pokal: Der VfL Bochum (hier: Maximilian Wittek) verliert in der 1. Runde 2024/24 bei Zweitligist Jahn Regensburg
Fotocredit: Getty Images
2023/24 hatte es das Aus für den VfL Bochum in der ersten Pokalrunde gegen Arminia Bielefeld gegeben. Florian Ballas (70.) besiegelte am Sonntag die Niederlage in Regensburg für den VfL, der vor allem in der zweiten Halbzeit zu selten Gefahr ausstrahlen konnte und sich nun voll auf die Liga konzentrieren muss.
Nach dem knappen Klassenerhalt in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf hatte Zeidler, der zuvor beim Schweizer Erstligisten FC St. Gallen Trainer gewesen war, Anfang Juli die Nachfolge des im Abstiegskampf freigestellten Thomas Letsch und des Interimscoaches Heiko Butscher angetreten. Am kommenden Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) steht der 62-Jährige im Auswärtsspiel bei RB Leipzig auch erstmals in der Bundesliga an der Seitenlinie.
Die Bochumer, deren Trikots von einem Ärmelsponsoring des Sängers Herbert Grönemeyer geziert wurden, hatten gemäß ihrer Favoritenstellung von Beginn an die Spielkontrolle übernommen. Wirklich gefährlich wurde der VfL jedoch erst nach einer guten halben Stunde, sowohl Maximilian Wittek (34.) als auch Moritz Broschinski (36.) verpassten aber die Führung.
Auch nach der Pause gelang es Bochum zunächst, den Druck hochzuhalten: Erneut war es Wittek (50.), der an Regensburgs Torwart Felix Gebhardt scheiterte.
Gleichzeitig wurde aber auch der Jahn aktiver und kam zu immer besseren Chancen. Tatsächlich kamen die Regensburger Kai Pröger (60.) mit einem Pfostentreffer oder Dominik Kother (69.) einer Führung noch am nächsten. Ballas' Treffer war folgerichtig.
Bochum lief in der Folge noch einmal an, auch Zeidler versuchte, seine Spieler in der Schlussphase nach vorne zu treiben. Doch die Gefahr war verflogen. Regensburg verteidigte robust und kam auch selbst weiter zu gefährlichen Abschlüssen.
SV Sandhausen - 1. FC Köln 2:3 (2:2, 0:2) n.V.
Der 1. FC Köln hat mit seinem ersten Sieg unter dem neuen Trainer Gerhard Struber unnötig mühsam die zweite DFB-Pokal-Runde erreicht. Der Bundesliga-Absteiger gewann beim Drittligisten SV Sandhausen am Sonntag 3:2 nach Verlängerung. Erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit hatte der FC nach 2:0-Führung noch das 2:2 kassiert.
Köln begann dominant, entschlossen - und traf. Julian Pauli, 19 Jahre alt und aus der A-Jugend hochgezogen, erzielte per Kopf nach einem Eckball sein erstes Profitor (19.). Der FC zwang Sandhausen in die Defensive und legte nach: Linton Maina schoss aus halbrechter Position nach Ablage von Mathias Olesen das zweite Tor. Nur ein Foul-Pfiff von Schiedsrichter Benjamin Brand beim vermeintlichen Kölner 3:0 verhinderte eine Entscheidung noch vor der Pause.
Ein Handelfmeter holte Sandhausen ins Spiel. Dem FC-Innenverteidiger Timo Hübers sprang der Ball an die Hand, Besar Halimi verwandelte sicher (59.). Da bei den Kölnern wie schon beim Ligastart - eine Niederlage, ein Unentschieden - die Chancenverwertung nicht stimmte, blieb es spannend.
SVS-Torhüter Nikolai Rehnen verhinderte in Auswärtsatmosphäre vor 15.000 Zuschauern mehrfach weitere Gegentreffer, und dann traf tatsächlich Richard Meier zum Ausgleich. Olesen (116.) besiegelte spät den völlig verdienten Kölner Sieg.
Hansa Rostock - Hertha BSC 1:5 (0:1)
Hertha BSC hat im DFB-Pokal den ersten Schritt zu einem Endspiel im eigenen Stadion gemacht. Die Berliner setzten sich am Sonntag in einem stimmungsvollen Ost-Duell nach starker Vorstellung mit 5:1 (1:0) beim Drittligisten Hansa Rostock durch und erreichten zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren die zweite Runde.
Derry Scherhant (38.), Ibrahim Maza (66.), Marten Winkler (75.) und Florian Niederlechner (85., 88.) trafen zum Sieg für den Zweitligisten, der in der Vorsaison im Pokal bis ins Viertelfinale vorgestoßen war. Ein schlimmer Fehlpass von Torwart Marius Gersbeck, der so Hansa-Stürmer Albin Berisha zum Ausgleich (46.) eingeladen hatte, blieb ohne Folgen.
Nach einer Niederlage und einem Remis zum Zweitliga-Start war es der erste Pflichtspielsieg unter Trainer Cristian Fiel, der im Sommer für Vereinsikone Pál Dárdai übernommen hatte.
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(SID)
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Quelle: Perform
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