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Alexander Nübel erlebt bei Krimi gegen Eintracht Braunschweig Achterbahn der Gefühle - sogar Ermedin Demirovic witzelt
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Publiziert 27/08/2025 um 12:25 GMT+2 Uhr
Alexander Nübel lächelte selig. "Es war alles drin", sagte der Torwart des VfB Stuttgart mitten in der Nacht und konnte all die Dramen und Wendungen an diesem völlig wilden Pokalabend noch gar nicht fassen: "Ich weiß nicht, wie gut ich heute einschlafen kann". Viel zu aufreibend war dieser Krimi beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig inklusive Elfmeterschießen - mit Nübel in der Hauptrolle.
Alexander Nübel (VfB Stuttgart)
Fotocredit: Getty Images
"Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind", sagte Nübel erleichtert nach der Partie, die der Nationalkeeper mit einem bösen Patzer denkbar schlecht begonnen hatte.
Der krasse Außenseiter Braunschweig lag gegen den Titelverteidiger plötzlich früh vorne, das Stadion kochte, doch Nübel rappelte sich irgendwie wieder auf und wurde dann im Elfmeterschießen mit drei Paraden noch zum Helden.
"Es tat mir extrem weh für eine Minute, danach habe ich das wieder abgeschüttelt", sagte Nübel: "Die 120 Minuten, das Elfmeterschießen - das sollte so kommen."
Und so stand Nübel symbolisch für den ganzen VfB in diesem packenden Pokalthriller, in dem es hin und her ging, beide Teams schon am Boden lagen, Stuttgart mit dem erst spät eingewechselten Nick Woltemade, aber mit aller Macht die Blamage unbedingt verhindern wollte, es mit einem 3:3 in die Verlängerung ging, Braunschweig dann mit dem 4:4 den Elfmeter-Showdown erzwang - und sich am Ende doch dem großen Favoriten und Nübel geschlagen geben musste.
Demirovic witzelt über Teamkollege Nübel
Aber dafür, dass der Keeper mit dem Award für den "Man of the Match" ausgezeichnet wurde, musste sich Nübel hinterher einen Spruch von Ermedin Demirovic anhören. "Nach dem ersten Gegentor hat er sie nicht verdient, danach hat er sich die zurück erkämpft", sagte der Angreifer mit einem Grinsen im Gesicht.
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Alexander Nübel (VfB Stuttgart)
Fotocredit: Getty Images
Auch Trainer Sebastian Hoeneß war hinterher erleichtert, dass sich seine Pokalgewinner nach dem holprigen Saisonstart mit den Niederlagen gegen Bayern München im Supercup und bei Union Berlin in der Bundesliga ein Erfolgserlebnis erkämpften. "Wir gehen als Sieger hier raus", sagte Hoeneß: "Am Ende haben wir bestanden" sowie "Moral und Nervenstärke gezeigt".
Nübel: "Wieder in meinen Flow kommen"
Natürlich wissen sie in Stuttgart, dass sie trotz des Weiterkommens in Runde zwei längst noch nicht wieder auf dem Niveau der Vorsaison sind, aber Doppelpacker Demirovic ist sicher, dass der Pokalfight von Braunschweig die Mannschaft für die kommenden Aufgaben "brutal zusammenschweißt".
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Lorenz Assignon (VfB Stuttgart) im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig
Fotocredit: Getty Images
Und wie der Rest des Teams hofft auch Nübel, so schnell wie möglich wieder die alte Topform zurückzuerlangen. "Ich will in meinen Rhythmus kommen, ich will wieder ordentliche, gute Spiele zeigen, der Mannschaft helfen, wieder in meinen Flow kommen", sagte Nübel, der wegen einer Ellbogenverletzung viele Trainingseinheiten in der Vorbereitung verpasst hatte: "Und da zählt jedes Spiel, jede Minute". Und jeder gehaltene Elfmeter.
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(SID)
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Quelle: Perform
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