DFB-Pokal - Stuttgarts Deniz Undav schießt nach Finaleinzug gegen Schiedsrichter Tobias Welz: "Ich mag den eh nicht"
Update 24/04/2026 um 10:26 GMT+2 Uhr
Deniz Undav hatte Mitleid mit dem SC Freiburg. Natürlich überwog beim Nationalstürmer des VfB Stuttgart die Freude über den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Doch ein aberkanntes Tor der Freiburger zu Beginn der Verlängerung beim 2:1 (1:1) im Halbfinale am Donnerstagabend irritierte selbst Undav als Profiteur. "Das ist nie und nimmer ein Foul. Ich wäre als Stürmer ausgerastet", sagte Undav bei "Sky".
VfB-Stürmer Deniz Undav
Fotocredit: Getty Images
Der 29-Jährige führte weiter aus: "Glück für uns, Pech für Freiburg." Freiburgs Lucas Höler hatte kurz nach Beginn der Verlängerung zum vermeintlichen 2:1 getroffen.
Weil der Offensivspieler nach dem Zuspiel in seine Richtung angeblich zu sehr mit dem Körper gegen den fallenden VfB-Verteidiger Jeff Chabot arbeitete, pfiff Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) die Aktion ab.
Generell ließ Undav kein gutes Haar am Unparteiischen. "Er hat das Spiel heute nicht wirklich kontrollieren können. Man kann auch nicht mit ihm reden, er hat dich direkt angeschrien", monierte der Mittelstürmer und schob süffisant hinterher: "Ich mag den eh nicht."
Auch Freiburgs Kapitän Christian Günter fand mit Blick auf den Schiedsrichter deutliche Worte: "Wenn das ein Foul ist, dann muss ich, glaube ich, hier und heute meine Karriere beenden, weil das ist wirklich gar nichts."
Günter wütet: "Der läuft gegen einen 1,95-Mann"
Günter wütete: "Der läuft gegen einen 1,95-Mann, der fliegt einfach hin, und es ist niemals ein Foul." Auch die Kommunikation mit Welz sei demnach problematisch gewesen: "Ich wollte mit ihm reden, aber ich glaube, er wollte nicht mit mir reden. Ich glaube, das sagt schon ein bisschen was aus."
Zudem kritisierte Günter die kurze Nachspielzeit. Insbesondere im Vergleich zum Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern (2:3), als die Breisgauer "acht Minuten aufgebrummt" bekommen hätten.
Schlussendlich entschiede Stuttgart die Partie in der 119. Minute für sich. Stürmer Tiago Tomás schoss den Pokalsieger ins Finale nach Berlin. Dort wartet der FC Bayern auf das Team von Sebastian Hoeneß.
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(mit SID)
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