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Füllkrug schwärmt nach Bremen-Comeback mit Tor im DFB-Pokal: "Unvergleichbar, sehr vermisst"
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Update 23/08/2026 um 11:56 GMT+2 Uhr
Niclas Füllkrug führt Werder Bremen im DFB-Pokal beim lockeren 3:0 (1:0) gegen den Oberligisten Lüneburger SK vier Tage nach seiner Rückkehr in die nächste Runde. Bei seiner Rückkehr gelingt dem Ex-DFB-Stürmer gleich ein Tor, wenn auch "nur" per Elfmeter. "Die Wertschätzung, die Liebe, die mir hier entgegengebracht wird, ist natürlich Wahnsinn", meinte der 33-Jährige hinterher begeistert.
Niclas Füllkrug traf bei seinem Bremen-Comeback in der ersten Runde des DFB-Pokals
Fotocredit: Imago
Startelf, Tor - und ganz viel Liebe von den Rängen. Niclas Füllkrug hätte nach seinem emotionalen Comeback die ganze Welt umarmen können.
"Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich das vermisst habe, aber das heute im Stadion war unvergleichbar", sagte der Angreifer nach dem 3:0 der Bremer gegen den Oberligisten aus Lüneburg.
Arm in Arm mit seinen Mitspielern genoss Füllkrug die Feierlichkeiten vor den Werder-Fans in vollen Zügen. "Die Wertschätzung, die Liebe, die mir hier entgegengebracht wird, ist natürlich Wahnsinn", so der Torjäger am Ende einer turbulenten Woche.
Am Samstag, also nur vier Tage nach seiner Rückkehr an die Weser, stand "Fülle" im ausverkauften Millerntorstadion direkt in der Startelf - und ebnete mit seinem verwandelten Foulelfmeter (53.) den Weg.
Füllkrug: "Heilfroh, dass ich noch getroffen habe"
"Es war nicht mein bestes Spiel", bilanzierte Füllkrug hinterher, doch er sei "froh, dass ich noch getroffen habe".
Für die Grün-Weißen und ihren neuen alten Hoffnungsträger, der zwei Jahre nach seinem Abschied zunächst für eine Saison per Leihe vom englischen Premier-League-Absteiger West Ham United zurückgekehrt ist, war es nicht mehr, aber eben auch nicht weniger als ein lockeres Warmschießen für den Liga-Auftakt am kommenden Sonntag beim SC Freiburg.
"Ich hoffe, dass das heute eine Art Einspielen war, wie ein letztes Testspiel. Ein paar Jungs haben Minuten bekommen, unter anderem ich, wo wir hoffentlich das Beste rausziehen können", sagte Füllkrug.
Mit Reis trifft ein weiterer Werder-Neuzugang
Vollends zufrieden war er nicht, doch sein "schönstes Erlebnis" sei es ohnehin gewesen, die Bremer Fans wiederzusehen, "für sie da zu sein. Ich habe sie sehr vermisst".
Jens Stage (11.) hatte dominante Bremer in der Anfangsphase in Führung gebracht, nach dem Füllkrug-Tor traf mit Ludovit Reis (76.) ein weiterer Neuzugang.
Nun geht der Blick nach vorn, im Pokal soll die Reise schließlich weit gehen, "weil ich weiß, dass es den Fans etwas bedeutet", sagte Füllkrug: "Und weil ich weiß, dass es für sie ein emotionaler Wettbewerb ist, wo sie auch mal ein paar andere Stadien sehen und andere Dinge erleben können." Dinge wie das emotionale Füllkrug-Comeback.
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(SID)
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