Dimitri Payet in Brasilien von Affäre Larissa Ferrari angeklagt - schwere Vorwürfe gegen früheren Nationalspieler Frankreichs

Dimitri Payet, 38-maliger französischer Nationalspieler, ist in Brasilien wegen des Vorwurfs "physischer, moralischer und sexueller Gewalt" angezeigt worden. Seine Affäre Larissa Ferrari schilderte ihre Klage am Sonntag in der britischen Zeitung "Sun": "Er ist ein krankes Monster, ich hatte Todesangst und bin immer noch verängstigt." Der 38-Jährige spielt seit 2023 für Vasco da Gama in Brasilien.

Eine Brasilianerin hat schwere Vorwürfe gegen Dimitri Payet erhoben

Fotocredit: Getty Images

Dimitri Payet äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Der 38-jährige Fußballer ist mit Ludivine Payet verheiratet und hat vier Kinder mit ihr. Diese leben weiterhin in Frankreich, wo Payet von 2017 bis 2023 bei Olympique Marseille spielte.
Die Polizei von Rio de Janeiro habe eine gerichtsmedizinische und psychologische Untersuchung an Larissa Ferrari durchgeführt und ihre Vorwürfe überprüft. Die Brasilianerin arbeitet als Anwältin.
Ihr konkreter Vorwurf: Payet habe ihre psychische Labilität für sexuelle Aktivitäten ausgenutzt.
Danach leitete die Polizei Untersuchungen gegen Payet ein. Bereits im März hatte Ferrari ihn angezeigt und äußerte sich nun öffentlich zu ihrer Klage: "Ich will nicht nur Gerechtigkeit, sondern auch anderen Frauen helfen, die ihren Partnern blind erlauben, sie zu missbrauchen."

Ferrari: Payet wollte "Fake-Hochzeit"

Payet habe sie im August 2024 mit einem Fakeprofil über "Instagram" angeschrieben, erklärte die 28-Jährige. Anfangs sei er "süß und romantisch" gewesen, sie habe auch ein Spiel von ihm im Stadion verfolgt. Payet erschien ihr wie ein "liebevoller Mann". Sie habe sich "ihm geöffnet. Ich erzählte ihm, dass ich gerade aus einer Beziehung kam und mental fragil bin, er hat mich unterstützt. Er war wie ein Beschützer", sprach Ferrari über die Anfänge des Verhältnisses.
Im Oktober habe die Beziehung dann allerdings eine "merkwürdige" Wendung genommen, erklärte Ferrari. Payet habe eine "Fake-Hochzeit" organisieren wollen, damit sie ihm ihre Liebe beweise. 
Im Dezember 2024 postete ein Freund von Larissa dann zwei Tickets, die sie von Payet erhalten hätten. Die Brasilianerin schilderte, der Post habe ihn "aggressiv" gemacht und er habe sie angeschrien - aus Angst, dass die Affäre an die Öffentlichkeit gelangen könnte.

Ferrari präsentiert Bilder von Blutergüssen

"Er sagte, ich wäre die einzige Person, der er vertrauen könne. Er sagte, er würde mich bestrafen und für 30 Tage zurück zu seiner Familie gehen. Er sagte mir, wenn er zurückkomme, würde er mich auch sexuell bestrafen", warf die 28-Jährige dem Fußballer vor.
"Ich dachte, dass ich das verdiene. Er manipulierte mich, sodass ich dachte, dass ich bestraft werden muss, damit unsere Beziehung weitergeht. Ich war verletzlich und ich wollte nicht, dass er mich verlässt." Ferrari zeigte der "Sun" Bilder von Blutergüssen, die Payet verursacht habe.

Vorwurf: Payet soll gefordert haben, Urin zu trinken

Im Januar 2025 sei Ferrari dann von einem weiteren Fußballer kontaktiert worden. Gegenüber der "Sun" sagte sie unter Tränen: "Er rastete aus und nannte mich eine Hure. Er sagte, dass ich ihn betrügen würde. Er sagte mir, dass ich sieben Tage hätte, um zu beweisen, dass ich ihn wirklich liebe", so die 28-Jährige.
Sie habe ihm angeboten, sich ein Tattoo stechen zu lassen, doch das hätte ihm nicht gereicht. Ferrari erhob den Vorwurf, dass Payet gefordert habe, dass sie sich selbst bestrafe und dies per Video beweise. 
"Das waren schreckliche Sachen, wie, dass ich meinen Kopf in die Toilette stecke." Am 11. April hatte Ferrari der "AFP" zudem erklärt, dass Payet sie aufgefordert habe, ihren "Urin zu trinken".
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Quelle: Perform


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