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Italien patzt bei Debüt von Luciano Spalletti gegen Nordmazedonien: EM-Quali auf der Kippe
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Publiziert 10/09/2023 um 16:31 GMT+2 Uhr
Das Debüt von Italiens neuem Nationaltrainer Luciano Spalletti geht gehörig schief, dem Europameister droht der Super-GAU. In Skopje kamen die Italiener nicht über ein 1:1 gegen Nordmazedonien hinaus. In Gruppe C liegt die Auswahl mit vier Punkten nach drei Spielen lediglich auf Rang drei, hat allerdings ein Spiel weniger als die Ukraine auf Platz zwei und zwei weniger als Spitzenreiter England.
Luciano Spalletti during the European Championship qualifier between North Macedonia and Italy at National Arena Todor Proeski on September 09, 2023 in Skopje, Macedonia.
Fotocredit: Getty Images
Luciano Spalletti richtete sich noch einmal den schicken schwarzen Anzug und fand den "verheerenden Abend" (Corriere della Sera) gar nicht mal so schlimm. "Die Mannschaft hat gut gespielt", sagte Spalletti also, nachdem sein Debüt als neuer Nationaltrainer Italiens gehörig schiefgelaufen war.
Okay, das müde 1:1 (0:0) in der EM-Qualifikation Nordmazedonien sei "ein schlechtes Ergebnis", sagte Spalletti, aber es war ein "Spiel, das uns als Grundlage für die weitere Arbeit dienen wird".
Die Worte des neuen "Mister" passten so gar nicht ins Bild von Kapitän Ciro Immobile, der ehemalige Bundesliga-Star von Borussia Dortmund verließ mit Tränen in den Augen das Spielfeld in Skopje. Und auch in der Heimat beurteilten sie den Auftritt der Squadra Azzurra etwas anders als Spalletti, am Dienstag wartet auf Italien - immerhin amtierender Europameister - jetzt schon so etwas wie ein Finale gegen die Ukraine (20.45 Uhr) um die EM im nächsten Jahr in Deutschland.
"Ein bitteres Debüt für den neuen Trainer", schrieb die "Gazzetta dello Sport". "Fehlstart für Spalletti", meinte "La Repubblica". "Wir müssen gegen die Ukraine unbedingt gewinnen", sagte Immobile vor dem Showdown in Mailand.
EM-Quali auf der Kippe
Der 33-Jährige brachte sein Team zwar in Führung (47.), doch danach ging bei den Italienern gegen den Angstgegner nicht mehr viel. Enis Bardhi glich mit einem direkt verwandelten Freistoß noch aus (81.).
Dabei wollten Spalletti und Co. doch das Desaster von Palermo vergessen machen, als Italien auf dem Weg nach Katar mit 0:1 an Nordmazedonien gescheitert war und damit zum zweiten Mal in Serie eine WM verpasste. Nun droht dem Titelverteidiger der Super-GAU.
Im Kampf um die EM-Qualifikation liegt Italien in Gruppe C nur auf Platz drei, bei drei Punkten Rückstand auf die Ukraine - allerdings haben sie auch ein Spiel weniger bestritten. Für Italien und Spalletti geht es jetzt am Dienstag fast schon um alles. "Es ist ein Moment, in dem wir noch geschlossener auftreten müssen", sagte Immobile.
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(SID)
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Quelle: Perform
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