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EM-Qualifikation: Polen verpasst nach Unentschieden direkte Quali - Dänemark löst Ticket dank Thomas Delaney
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Publiziert 17/11/2023 um 23:04 GMT+1 Uhr
Polen um den früheren Weltfußballer Robert Lewandowski hat keine Chance mehr auf die direkte Qualifikation für die EM 2024 und muss auf den Umweg über die Play-offs hoffen. In Warschau gegen Tschechien erreichten die Gastgeber nur ein 1:1 (0:1) und beenden die Gruppe bestenfalls auf Rang drei. Tschechien allerdings muss sein Ticket noch sichern. Ein Remis gegen Moldau am Montag würde reichen.
Polen hat die direkte EM-Qualifikation verpasst
Fotocredit: Getty Images
Jakub Piotrowski brachte Polen in der 38. Minute in Führung, Tomas Soucek glich für Tschechien in der 49. Minute aus.
Albanien sicherte sich in Gruppe E indes bereits vor Tschechien und eben Moldau die Qualifikation für die EM 2024.
Das Team des brasilianischen Trainers Sylvinho kam am Freitag zu einem 1:1 (1:0) in Moldau und qualifizierte sich als zwölftes Team für die Endrunde 2024.
Mit einem verwandelten Elfmeter hatte Sokol Cikalleshi (25.) Albanien in Führung gebracht. Nach dem späten Ausgleich durch Vladyslav Baboglo (87.) mussten die Gäste kurz zittern, letztlich überstanden sie die Schlussoffensive Moldaus. Albanien ist damit zum zweiten Mal nach 2016 bei einer EM dabei. Zum Abschluss geht es am Montag (20:45 Uhr) gegen die Färöer.
Dänemark bedankt sich bei Delaney
Dänemarks Nationalmannschaft hat sich zum neunten Mal die Teilnahme an einer EM-Endrunde gesichert. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand gewann im Spitzenspiel der Gruppe H 2:1 (1:1) gegen Slowenien und kann am letzten Spieltag nicht mehr von einem der ersten zwei Plätze verdrängt werden. Matchwinner im Parken von Kopenhagen war Ex-Bundesligaprofi Thomas Delaney.
Der frühere Bremer und Dortmunder Mittelfeldstratege markierte in der 54. Minute den entscheidenden Treffer für die Dänen. Deren Führung durch Wolfsburgs Außenverteidiger Joakim Maehle (26.) hatte Sloweniens Erik Janza (30.) mit einem sehenswerten Freistoßtor aus 16 Metern noch in der ersten Hälfte ausgeglichen. Weitere Treffer des überlegenen Europameisters von 1992 verhinderte der bestens aufgelegte Jan Oblak im slowenischen Tor.
Für die Slowenen kommt es damit am letzten Spieltag zum Showdown mit Kasachstan. Die Kasachen hatten sich zuvor am Freitag mit 3:1 (1:0) gegen San Marino durchgesetzt und könnten mit einem Sieg in Ljubljana am Montag noch an Slowenien vorbeiziehen. Dänemark tritt zur gleichen Zeit in Nordirland an, das am Freitag 0:4 bei den bereits für die Play-offs qualifizierten Finnen untergegangen war.
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(SID)
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Quelle: Perform
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