"Entsetzliche Tragödie": Trauer um Ex-Gladbacher Steve Gohouri

Ehemalige Weggefährten trauern um den verstorbenen Fußball-Profi Steve Gohouri und wollen der Familie helfen. "Das ist eine schreckliche Nachricht. Diese traurige Gewissheit, von der wir alle befürchtet haben, dass sie kommen wird, macht uns sehr, sehr nachdenklich. Wir sind wie vor den Kopf gestoßen", sagte Thomas Brdaric dem SID.

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Fotocredit: Eurosport

Der frühere Nationalspieler hat Gohouri beim Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach bis vor wenigen Wochen trainiert.
Gohouri war am Silvestertag bei Krefeld tot im Rhein aufgefunden worden, was die Polizei Düsseldorf am Samstag bestätigte. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht. Gohouri, der 34 Jahre alt wurde, war vor einigen Wochen spurlos verschwunden und am 12. Dezember von Angehörigen als vermisst gemeldet worden.
"Als klar war, dass Steve nicht mehr aufzufinden war, haben wir schon mit dem Schlimmsten gerechnet, hatten aber immer noch Hoffnung", sagte Brdaric. "Das ist jetzt vorbei."
Gohouris Angehörige waren eigens nach Deutschland gereist, um am 12. Dezember in Düsseldorf eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Brdaric und der Verein wollen die Familie nun unterstützen: "Wir machen alles, was Steves Familie wünscht."
Gohouri hat von 2007 bis 2009 in Mönchengladbach gespielt, er kam auf insgesamt 46 Einsätze in der Bundesliga und der 2. Liga. Einer seiner Mitspieler damals: Oliver Neuville. "Das ist eine entsetzliche Tragödie", sagte der Vize-Weltmeister von 2002 dem SID. "Er war ein lustiger Typ, der immer nur gelacht hat. Das ist sehr, sehr traurig."
Wo man auch nachfragt: Gohouri war überall geschätzt für seine Freundlichkeit und seinen Humor, "er war ein zuvorkommender, sehr dankbarer Mensch", sagt Brdaric. Allerdings habe es private Probleme gegeben, was der Trainer mit "Beziehungsstress" umschreibt. Am Ende, so berichtet der Express, sollen Drogen im Spiel gewesen sein.
Wo man auch nachfragt: Gohouri war überall geschätzt für seine Freundlichkeit und seinen Humor, "er war ein zuvorkommender, sehr dankbarer Mensch", sagt Brdaric. Allerdings habe es private Probleme gegeben, was der Trainer mit "Beziehungsstress" umschreibt. Am Ende, so berichtet der Express, sollen Drogen im Spiel gewesen sein.
Erst vor kurzem hatte Gohouri beim TSV Steinbach unterschrieben, am 5. Dezember stand er zum ersten und einzigen Mal für den Viertligisten auf dem Platz: Beim 0:4 beim 1. FC Saarbrücken spielte er in der Abwehr, auf seiner Stammposition.
Nach seiner Zeit in Mönchengladbach war Gohouri zu Wigan Athletic nach England gewechselt, zu späteren Stationen gehörte auch der Drittligist Rot-Weiß Erfurt. Steve Gohouri spielte in Tel Aviv, bei Wigan Athletic, in Italien, der Schweiz, Liechtenstein, Griechenland und Frankreich - entsprechend groß war die Anteilnahme.
Stenogramm:
Steven Ulrich Lohoré Gohouri, genannt Steve
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