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Deutschland muss sich für die EM 2020 bis März gedulden, bevor die Gegner feststehen
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Publiziert 22/11/2019 um 16:35 GMT+1 Uhr
Der Kreis von EM-Gegnern der deutschen Nationalmannschaft aus den Play-offs ist auf sieben Teams eingegrenzt worden. Neben Ungarn, Island und Bulgarien vom Pfad A kommen nach der Play-off-Auslosung am Freitag im schweizerischen Nyon auch Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien und Kosovo als Kontrahenten des viermaligen Weltmeisters in der EM-Endrundengruppe F in München in Betracht.
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Das komplizierte Auslosungsverfahren der UEFA sieht vor, dass Deutschlands dritter Gruppengegner aus dem Qualifikationspfad A kommt. In diesem sind Bulgarien, Ungarn, Island und Rumänien vertreten.
Nur eines dieser vier Teams ergattert durch die Play-offs noch ein EM-Ticket. Da Rumänien allerdings mit Bukarest Co.-Gastgeber der EM-Endrunde ist, würde Rumänien im Falle der Qualifikation in Gruppe C kommen.
Bulgarien, Island oder Ungarn wahrscheinlich
Heißt im Klartext: Wenn sich Bulgarien, Ungarn oder Island durchsetzen sollten, würde dieses Land automatisch in Gruppe F platziert werden und auf Deutschland treffen.
Wenn Rumänien die Qualifikation gelingen sollte, käme Rumänien in Gruppe C und der deutsche Gegner käme aus Pfad D. Hier spielen Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien und der Kosovo um ein EM-Ticket.
Ein Underdog ist auf jeden Fall bei der EM dabei
Im Qualifikationspfad A tritt Ungarn im Halbfinale (26. März) in Bulgarien an. Im Erfolgsfall hätte der EM-Dritte von 1964 im Endspiel (30. März) gegen den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Island und Rumänien Heimrecht.
Im Qualifikationspfad D trifft im Halbfinale Georgien auf Weißrussland sowie Nordmazedonien auf den Kosovo. Georgien oder Weißrussland genießen im Finale Heimvorteil. Für alle diese Underdogs wäre es die erstmalige EM-Qualifikation für die Endrunde und eine absolute Sensation.
Deutschland mit drei Heimspielen in München
Deutschland hätte auch im Falle von Ungarns EM-Teilnahme – Ungarn ist mit Budapest ebenfalls ein Co.-Gastgeber der Endrunde - in seinen drei Gruppenspielen Heimrecht. Das ist der Bonus für die direkte Qualifikation der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ohne den Play-off-Umweg.
Auf den Pfad C, der vor der Loszeremonie auch als Pool mit Gegnern der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in Betracht gekommen war, wurde Israel als Halbfinalgegner von EM-Mitgastgeber Schottland gelost. Der Gewinner des zweiten Semifinales auf diesem Pfad zwischen Norwegen und Serbien bestreitet das Finale vor heimischem Publikum.
Auch Nordirland kann sich noch das EM-Ticket holen
Die Duelle der Pfade B und D hatten schon vor der Losziehung festgestanden. Auf Pfad B treffen zunächst Bosnien-Herzegowina und Nordirland, Deutschlands letzter Gegner in der Qualifikation, sowie die Slowakei und Island aufeinander. Bosnien oder Nordirland hat im Endspiel Heimrecht.
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(SID)
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