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Euro-Hopper Marko Marin mit sich im Reinen: "Habe mit 29 viel erlebt"
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Publiziert 10/12/2018 um 17:27 GMT+1 Uhr
Neun Klubs in acht Ländern - Marko Marin ist ein regelrechter Euro-Hopper. "Jeder Wechsel hatte seinen Grund. Im Endeffekt waren es wirklich viele Wechsel, das ist unbestritten. Aber abgesehen von Florenz und Anderlecht waren es trotzdem erfolgreiche Jahre für mich", sagte der Offensivspieler von Champions-League-Starter Roter Stern Belgrad im Interview mit dem SID.
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Neun Klubs in acht Ländern - der ehemalige deutsche Nationalspieler Marko Marin ist ein regelrechter Euro-Hopper. "Jeder Wechsel hatte seinen Grund. Im Endeffekt waren es wirklich viele Wechsel, das ist unbestritten. Aber abgesehen von Florenz und Anderlecht waren es trotzdem erfolgreiche Jahre für mich", sagte der Offensivspieler von Champions-League-Starter Roter Stern Belgrad im Interview mit dem SID.
Marin brauchte einst nicht lange, um in der Bundesliga Eindruck zu hinterlassen. Am 31. März 2007 betrat der Blondschopf von Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt erstmals den Rasen, wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag. Nur wenige Minuten später gab er die Vorlage zum Ausgleichstreffer. Elf Jahre und neun Monate danach spielt Marin bei Roter Stern. Es hat den Anschein, als könnte der Dribbelkünstler dort heimisch werden.
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In seinen Anfangsjahren als Profi schien der Weg zum nächsten Superstar vorgezeichnet. Aufgrund seiner überragenden Technik und seiner Spielfreude wurde Marin während seiner Zeit beim FC Chelsea als "German Messi" bezeichnet. Doch während der Argentinier die Geschichte des Fußballs neu schrieb, wurde Marin nie sesshaft.
2012 verließ er die Bundesliga und wechselte von Werder Bremen zum FC Chelsea. Bei den Blues schaffte er aber nie den Sprung zum Stammspieler. Viermal wurde er bis 2016 verliehen, nach Sevilla, Florenz, Anderlecht und in die Türkei zu Trabzonspor. Während dieser Zeit sammelte er immerhin zwei Titel in der Europa League, 2013 mit Chelsea, 2014 mit Sevilla. Unumstrittener Stammspieler war er aber nie.
Marin: Schritt ins Ausland war kein Fehler
War der Schritt ins Ausland also ein Fehler? Marin widerspricht:
Inzwischen ist Marin nach zwei recht erfolgreichen Jahren und zwei Meistertiteln mit Olympiakos Piräus beim ehemaligen Europapokalsieger der Landesmeister, Roter Stern, gelandet. Für den Mittelfeldspieler ist es unter all den Klubs in seiner Vita eine besondere Station.
Marins Eltern stammen aus Serbien, er selbst hätte für den Balkanstaat spielen können, entschied sich aber für Deutschland. Die Liebe zu Roter Stern wurde ihm von seinem Vater mitgegeben.
Marin blüht auf
Bei Roter Stern blüht Marin derzeit auf. In der Königsklasse legte er beim sensationellen 2:0-Sieg gegen den FC Liverpool Anfang November beide Tore auf - vor den Augen seiner Eltern. Besonders sein Vater verspürt Stolz. "Für ihn ist das natürlich ein Highlight, vor allem weil dies die allererste Champions-League-Teilnahme von Roter Stern ist. Und jetzt noch zusätzlich, da ich für den Verein spiele", betonte Marin.
Ist für den Globetrotter auch eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellbar? "Sollte sich etwas Interessantes ergeben, und ich glaube es passt, dann natürlich, warum nicht. Die Bundesliga ist attraktiv, ich verfolge sie auch noch, aber ich kann nicht sagen, dass eine Rückkehr unbedingt mein Ziel ist", äußerte er.
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