DFB - Manuel Neuer in großer Sorge um deutschen Fußball: Niederlagen "schlecht für Fußballdeutschland"

Manuel Neuer hat seiner Sorge um den Zustand des deutschen Fußballs Ausdruck verliehen. Die lange Pause bis zum nächsten DFB-Einsatz sei ein Problem, so der langjährige Nationalmannschaftskapitän nach dem 1:0-Sieg seines FC Bayern München gegen den 1. FC Köln. Der 37-Jährige nahm seine Kollegen die Verantwortung, es sich selbst und den deutschen Fans vor der anstehenden Heim-EM zu zeigen.

Manuel Neuer

Fotocredit: Getty Images

Manuel Neuer fürchtet, dass die schwachen Auftritte der Nationalmannschaft mit Niederlagen gegen die Türkei und in Österreich schlecht für die Stimmung im Land waren.
"Wir haben das bittere Los, dass wir so lange warten müssen, bis das nächste Spiel kommt, die nächste Maßnahme kommt", sagte der Torhüter von Bayern München nach dem 1:0 (1:0) beim 1. FC Köln.
Die nächsten Länderspiele finden erst im März statt. Die Gegner stehen noch nicht fest. Im Gespräch sind Duelle mit den Niederlanden in Frankfurt und Frankreich in Lyon. Erst dann hat die Nationalmannschaft die Chance, wieder Aufbruchstimmung zu erzeugen.
Die lange Pause sei "sehr schlecht für uns, ich glaube, das ist auch für ganz Fußballdeutschland schlecht", ergänzte Neuer, der nach seiner komplizierten und langwierigen Verletzung bei den jüngsten Länderspielen nicht dabei war. Die Niederlagen hätten dazu geführt, "dass die Euphorie, die wir lostreten wollten, nicht überspringen kann auf die Fans".

Neuer fordert Leistung

Neuer, der hofft, bei der Heim-EM im Sommer wieder Stammtorhüter zu sein, versprach: "Wir werden alles dafür tun, dass wir versuchen, es den Fans und in erster Linie auch uns zu zeigen." Die Spieler müssten es sich selbst "zeigen, dass es geht. Das haben wir jetzt nicht auf den Platz kriegen können", führte Neuer aus.
"Was ich gehört habe, ist, dass die Trainingseinheiten sehr gut gewesen sind und die Stimmung auch gut war", sagte der 37-Jährige zu den Eindrücken seiner Nationalmannschaftskollegen unter Bundestrainer Julian Nagelsmann.
"Als wir dann auf dem Platz standen, hat das natürlich nicht gut ausgesehen." Woran das lag, sei "aus der Distanz schwer zu sagen".
(SID)
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