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DFB: Mats Hummels und Thomas Müller wollen unter Bundestrainer Julian Nagelsmann noch einmal vorne angreifen
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Publiziert 13/10/2023 um 11:22 GMT+2 Uhr
Mats Hummels und Thomas Müller sind unter dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann zurück in der Nationalmannschaft und bringen sich wieder voll ein. Während Hummels wie bei Borussia Dortmund direkt eine Führungsrolle übernimmt, bietet sich Müller als Schweizer Taschenmesser in der Offensive an. Der 34-Jährige vertraut aber auf das Fußballwissen von Nagelsmann.
Thomas Müller und Mats Hummels
Fotocredit: Getty Images
Mats Hummels sieht sich bei seiner Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft sofort als einer der Chefs.
"Ich glaube, das ist eine Art, die ich schon immer an den Tag lege und eine Rolle, die ich immer gerne einnehme, weil sie in meinem Naturell liegt", sagte der Profi von Borussia Dortmund am Rande der USA-Reise der DFB-Auswahl.
Bundestrainer Julian Nagelsmann "erwartet, dass ich auf dem Spielfeld die Organisation mit übernehme, schaue, wenn Dinge nicht funktionieren, und da versuche, korrigierend einzugreifen", erläuterte Hummels.
Allerdings sei Kumpel Thomas Müller "noch der etwas Lautstärkere, was vollkommen in Ordnung ist", ergänzte er schmunzelnd.
Letztes Hurra für Hummels und Müller
Für Müller wie ihn selbst gelte im reifen Fußballer-Alter von 34 Jahren: "Wir greifen jetzt noch mal richtig an für den Sommer - und dann schauen wir mal, was das gibt."
Er habe aber "nicht vor", noch 2028 bei der nächsten EURO dabei zu sein. "Das wird schwierig, vielleicht in einer anderen Rolle", meinte Hummels.
Dass ältere Spieler mitunter zu früh für nicht mehr gut genug befunden werden, stört ihn. "In Deutschland haben wir ja die Tendenz zu sagen, die Spieler müssen unter 25 sein, sonst sind sie zu alt", sagte er und betonte: "Aber es ist eine Frage der Qualität" - nicht des Alters.
Müller selbst würde für Bundestrainer Julian Nagelsmann auch in eine völlig neue Rolle schlüpfen. "Ich bin zu allen Schandtaten bereit", witzelte der 34-Jährige vor Nagelsmanns Debüt gegen die USA am Samstag (ab 21.00 Uhr im Liveticker) in Hartford/Connecticut: "Wenn ich Linksverteidiger spielen soll, spiele ich auch links."
Müller betont gutes Verhältnis zu Nagelsmann
Das aber, ergänzte der Offensivspieler schmunzelnd, "wäre keine gute Idee. Aber Julian kennt mich, meine Stärken und Schwächen - und dementsprechend gibt es da wenige Fragezeichen" was seine Rolle angeht.
"Ich kann in der Offensive jede Position spielen." Dass es zwischen ihm und Nagelsmann seit der gemeinsamen Zeit beim FC Bayern Animositäten gebe, verneinte Müller. "Mein Verhältnis zu Julian war und ist immer schon gut."
Besondere Freude empfand der 34-Jährige über die Rückkehr von Kumpel Hummels in die DFB-Auswahl. "Wir beide sind ja im Parallelflug unterwegs.
Er hat das auch mitgemacht: Von braucht man nicht mehr über bloß nie wieder einladen bis oh, ja, die brauchen wir unbedingt! Und zwei Wochen später: Ja, auf die AH-Spieler müssen wir eh verzichten, wir brauchen einen Umbruch", erklärte er.
Müller lobt Hummels
Hummels sei "ein Spieler mit sehr viel Qualität, und ich glaube, er kann uns gut weiterhelfen". Grundsätzlich gehe es allerdings darum, "dass wir als Mannschaft funktionieren müssen, da würde ich weggehen von diesen Einzelspieler-Debatten", meinte Müller.
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(SID)
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