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Einzelkritik Deutschland: Offensiv-Quartett gegen Mexiko mit guten Noten - Thomas Müller und Niklas Süle fallen ab
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Publiziert 18/10/2023 um 05:34 GMT+2 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft kam in Philadelphia gegen Mexiko nicht über ein 2:2 hinaus. Während in der Defensive vor allem ein Spieler strauchelte, verdiente sich ein Offensiv-Quartett ansprechende Noten. Routinier Thomas Müller kam als Mittelstürmer allerdings nicht allzu gut weg. Das DFB-Team nach dem zweiten Auftritt unter Neu-Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Einzelkritik.
Nagelsmann analysiert Mexiko-Spiel: "Das hat gefehlt"
Quelle: SID
Das Positive aus deutscher Sicht vorweg: Julian Nagelsmann ist als Bundestrainer weiterhin ungeschlagen.
Beim zweiten Auftritt unter dem 36-Jährigen bekam es das DFB-Team mit einem gleichermaßen hochwertigen wie undankbaren Gegner zu tun - Mexiko verlangte Nagelsmanns Mannschaft alles ab, am Ende stand ein leistungsgerechtes 2:2 (1:1) zu Buche.
Antonio Rüdiger veredelte eine sehenswerte Ecken-Variante zur Führung (25.), der starke Uriel Antuna nutzte eine Unachtsamkeit in der deutschen Hintermannschaft zum Ausgleich (37.). Gleich nach dem Seitenwechsel befand sich die DFB-Defensive abermals im Tiefschlaf. Érick Sánchez bedankte sich artig bei Gegenspieler Niklas Süle, der als Rechtsverteidiger immer wieder in die Bredouille geriet (47.).
Lange Bestand hatte die Führung des amtierenden Gold-Cup-Siegers jedoch nicht - Niclas Füllkrug markierte nur vier Minuten später den Schlusspunkt in einer intensiven Partie und verdiente sich gemeinsam mit drei anderen Offensivkräften eine erfreuliche Note.
Das DFB-Team in der Einzelkritik
Marc-André ter Stegen: Zu Beginn des Spiels mit einigen Unsicherheiten, bei den beiden Gegentoren ohne Chance. Wirkte nicht so sattelfest wie üblich.
Niklas Süle: Rückte für Mats Hummels in die Startelf und konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Beim ersten Gegentor zu passiv, beim zweiten zu weit weg vom Torschützen. Auch danach unsicher.
Jonathan Tah: In der Innenverteidigung sicherer als auf der rechten Seite gegen die USA, löschte ein ums andere Mal gefährliche Angriffe der Mexikaner. Recht solide.
Antonio Rüdiger: Defensiv anfällig, beim ersten Gegentreffer zu weit weg von Antuna. Dafür erzielte der Abwehrchef per Kopf sein drittes Länderspieltor und die zwischenzeitliche 1:0-Führung.
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Mexiko - Deutschland
Fotocredit: Getty Images
Robin Gosens: Mit Licht und Schatten. Immer wieder mit Problemen im Stellungsspiel, dafür stimmte die Zweikampfführung. Verlängerte vor dem Treffer von Rüdiger per Kopf. Beim zweiten Gegentor aber zu weit weg vom Flankengeber.
Pascal Groß: Erhielt erneut das Vertrauen von Julian Nagelsmann und wirkte wie gegen die USA als passender Nebenmann für Kapitän Gündogan. Schaltete sich regelmäßig vorne ein, durfte aber nur die erste Hälfte ran. - Note: 3
Ilkay Gündogan: Der Regisseur zog gekonnt die Fäden in der Mittelfeldzentrale, glänzte als Anführer und starker Ballverteiler. Immer anspielbar und ideenreich.
Jamal Musiala: In seinem 25. Länderspiel gewohnt aktiv und dribbelstark, diesmal ohne die großen Glanzmomente. Im Zusammenspiel mit Sané und Wirtz aber stets gefährlich.
Florian Wirtz: Harmonierte gut mit Musiala im offensiven Mittelfeld, sehr ballsicher und spielfreudig. Beim Kopfball vor dem 2:2 nur hauchzart an seinem ersten Länderspieltor vorbei.
Leroy Sané: Gewohnt aktiv und quirlig, von Gündogan und Musiala immer wieder gesucht. Starke Ballmitnahme und Flanke vor dem 2:2.
Thomas Müller: Der Routinier startete in seinem 125. Länderspiel in der Sturmspitze und hatte Probleme, sich ins Spiel einzubringen. Ließ sich wie geplant immer wieder nach links fallen, fand aber keine Bindung. Nach 45 Minuten war Schluss.
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Traf ins Netz, jubelte aber zu früh: Thomas Müller
Fotocredit: Getty Images
Leon Goretzka: Durfte in der zweiten Halbzeit für Groß mitwirken, fügte sich gut ein und hielt Gündogan den Rücken frei. Verhinderte entschlossen das 2:3 und musste danach am linken Knöchel behandelt werden.
Niclas Füllkrug: Kam nach der Pause und tat das, was er zu tun hat. Traf mit der ersten Chance zum 2:2, sein neuntes Tor im elften Länderspiel.
Malick Thiaw: Erhielt 30 Minuten Spielzeit auf der rechten Abwehrseite, ohne Fehler.
David Raum: In der 65. Minute eingewechselt und mit vielen Unsicherheiten. Kam zweimal zu spät und foulte, wirkte nie sattelfest.
Jonas Hofmann: Wirkte 25 Minuten mit, blieb aber ohne nennenswerte Offensivaktion.
Kevin Behrens: Der kopfballstarke Stürmer von Union Berlin kam in der Schlussphase (87.) zu seinen ersten Länderspielminuten.
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(mit SID)
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Nagelsmann findet Musiala-Wirtz-Diskussion "seltsam"
Quelle: Perform
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