Niklas Süle reagiert cool auf Kritik von Bundestrainer Hansi Flick und erklärt Streit mit Joshua Kimmich
Niklas Süle hat sich im Vorfeld des Testspiels gegen Japan zu zwei heiklen Themen geäußert. Angesprochen zu einem Streit mit Josuha Kimmich, der in der Amazon-Doku "All or nothing" zu sehen ist, wiegelte der 28-Jährige ab: "Da gibt‘s immer mal Reibung." Die Entscheidung von Bundestrainer Hansi Flick, ihn zuletzt zweimal nicht zu berücksichtigen, akzeptiere er, "aber ich muss sie nicht verstehen".
Bundestrainer Hansi Flick mit Niklas Süle
Fotocredit: Imago
Niklas Süle war anzumerken, dass ihm das Thema ein wenig auf die Nerven geht. Die Nichtnominierung für die beiden vergangenen beiden Länderspiele, die öffentliche Kritik des Bundestrainers, der Vorwurf mangelnder Fitness - Schnee von gestern für den Nationalspieler.
"Ich war die letzten zwei Male nicht mit dabei und bin froh, wieder hier im Kreise der Nationalmannschaft zu sein, bei meinen Kollegen", betonte Süle.
Er habe "ein sehr gutes Verhältnis" zu Flick. "Er hat mir seine Beweggründe genannt. Die muss ich akzeptieren, aber nicht immer eins zu eins verstehen, weil ich meiner Meinung nach ein gutes Jahr in Dortmund hatte und es meiner Meinung nach verdient gehabt hätte, dabei zu sein."
Flick hatte dem Innenverteidiger vorgeworfen, "noch einiges liegen" zu lassen. "Jeder Nationalspieler sollte den Anspruch haben, das Maximum aus seinem Potenzial zu machen. Mit weniger durchkommen entspricht nicht meiner Mentalität", sagte der Bundestrainer im Juni.
Als auf der Pressekonferenz die Frage kam, ob er sich denn anders auf die neue Saison vorbereitet hätte, wäre es nicht zur zwischenzeitlichen Ausbootung gekommen, reagierte Süle trocken mit nur einem Wort: "Nein!"
Süle zu Streit mit Kimmich: "Nicht immer was Schlechtes"
Darüber hinaus geriet der 28-Jährige zuletzt mit der Amazon-Dokumentation "All or Nothing: Die Nationalmannschaft in Katar" in die Schlagzeilen. Darin ist ein Streit mit Joshua Kimmich zu sehen. "Wie redest du mit mir auf dem Platz? Du beleidigst mich. Ich sag dir was ganz Normales, etwas Inhaltliches", schnauzt Kimmich den Teamkollegen in der Szene an.
Alles halb so wild, beschwichtigte Süle. "Wir verstehen uns sehr gut. Ich kenne Jo, seit wir elf Jahre alt sind. Da gibt es immer mal Reibung, aber das ist nicht immer was Schlechtes, das gehört dazu." Kimmich sei "ein guter Kumpel".
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Flick wehrt sich gegen Kritik: Dreistigkeit" und "Unverschämtheit"
Quelle: SID
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