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EM 2024 - Spanien im Porträt: Wunderkind Lamine Yamal lädt zum Träumen ein - Rekord-Titel in Deutschland?
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Publiziert 15/06/2024 um 14:53 GMT+2 Uhr
Die richtige Mischung aus jungem Talent und Erfahrung auf allerhöchstem Niveau - so lässt sich der Kader der spanischen Nationalmannschaft für die EM 2024 in Deutschland zusammenfassen. La Furia Roja will nach dem Triumph in der UEFA Nations League 2022/23 nun auch auf der ganz großen Bühne nachlegen und sich ausgerechnet in der Bundesrepublik zum alleinigen Rekordeuropameister aufschwingen.
Lamine Yamal soll Spanien wachküssen
Fotocredit: Getty Images
Zwölf Jahre ist der letzte EM-Titel Spaniens bereits her, der furiose Final-Triumph über Italien (4:0) eine weit entfernte Erinnerung.
Seit jener historischen Nacht von Kiew hat sich auf der iberischen Halbinsel nämlich viel getan, von der Heldentruppe rund um Torwart-Ikone Iker Casillas ist nur noch der 38-jährige Jesús Navas übrig geblieben.
Doch La Furia Roja hat nach den Enttäuschungen bei der EM 2016 und den Weltmeisterschaften 2014 und 2018 neue Hoffnung geschöpft.
Ob Gavi, Pedri oder nun auch Lamine Yamal - die Zukunft trägt Rot. Und der Gewinn der Nations League vor einem Jahr soll nur der Anfang gewesen sein.
EM 2024 - Spanien: Lamine Yamal, das Wunderkind
Manchmal, so erzählt es Lamine Yamal, liege er nachts im Bett und denke über alles nach. Über diesen kometenhaften Aufstieg etwa, die extremen Erwartungen, seine Rekorde und womöglich auch über all das, was noch kommen mag.
Wie verrückt ist das alles, frage er sich dann - Stammspieler beim FC Barcelona, vielleicht das "Herzstück der Offensive" Spaniens, wie "The Athletic" schrieb.
Dabei ist Lamine Yamal gerade einmal 16 Jahre alt. Mit 15 debütierte der Musterschüler aus La Masia, der Jugendakademie der Katalanen, für Barca. Er ist zugleich jüngster Spieler und Torschütze in Spaniens Länderspielhistorie, eine Weltkarriere scheint programmiert. Bei der EM könnte Lamine Yamal das Spiel der Spanier prägen, einen Tag vor dem Finale wird er immerhin schon 17.
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Lamine Yamal
Fotocredit: Getty Images
EM 2024 - Spanien: Chaos soll ausgeblendet werden
Mit einem Kuss fing alles an. Als Luis Rubiales die frisch gekürte Weltmeisterin Jennifer Hermoso vor den Augen der Welt an sich zerrte und seine Lippen auf ihre drückte, versank der spanische Fußballverband (RFEF) im Chaos. Es folgten Empörung überall, Ermittlungen gegen Rubiales, ein unwürdiger Rücktritt, Gerichtsprozesse.
Doch als wäre das nicht schon genug, müssen sich der Ex-Verbandsboss und weitere RFEF-Vertreter auch noch wegen Korruption verantworten - darunter auch der neue Chef Pedro Rocha.
Die spanische Regierung hat den Verband unter Aufsicht gestellt. Deshalb sind FIFA und UEFA alarmiert, staatliche Einflussnahme ist schließlich untersagt. Plötzlich wurde gar über einen EM-Ausschluss spekuliert. Klar ist nur: Der Verband kommt nicht zur Ruhe.
EM 2024 - Spanien: Rekord-Titel in Deutschland?
Dennoch nehmen die Spanier einen weiteren Anlauf, um zum alleinigen EM-Rekordsieger aufzusteigen - und das ausgerechnet in Deutschland. Drei Titel gewann die Furia Roja bislang (1964, 2008, 2012) und damit genauso viele wie das DFB-Team.
Nationaltrainer Luis de la Fuente setzt auf eine Mannschaft voller Rohdiamanten, ein junges Kollektiv, in dem unermessliches Potenzial schlummert, dem nach dem Rücktritt von Sergio Busquets aber die nötige Erfahrung und Cleverness fehlen könnten.
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Spanien hat vor zwölf Jahren die EM gewonnen
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Rodri von Manchester City wird diese Lücken füllen müssen. Dazu kommt Alejandro Grimaldo (Leverkusen) nach dem Meistertitel mit breiter Brust, auch auf Dani Olmo (Leipzig) ruhen in der Offensive die Hoffnungen.
EM 2024 - Spanien: Der Kader
Tor: Unai Simón (Athletic Bilbao), David Raya (FC Arsenal), Alex Remiro (Real Sociedad San Sebastián)
Abwehr: Robin Le Normand (Real Sociedad San Sebastian), Aymeric Laporte (Al-Nassr), Dani Carvajal (Real Madrid), Dani Vivian (Athletic Bilbao), Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen), Jesús Navas (FC Sevilla), Marc Cucurella (FC Chelsea), Nacho Fernández (Real Madrid)
Mittelfeld: Rodri (Manchester City), Martin Zubimendi (Real Sociedad San Sebastian), Pedri (FC Barcelona), Fabián Ruiz (Paris Saint-Germain), Álex Baena (FC Villarreal), Mikel Merino (Real Sociedad San Sebastián), Fermin López (FC Barcelona)
Angriff: Lamine Yamal (FC Barcelona), Dani Olmo (RB Leipzig), Álvaro Morata (Atlético Madrid), Joselu (Real Madrid), Nico Williams (Athletic Bilbao), Ferran Torres (FC Barcelona), Ayoze Pérez (Real Betis Sevilla), Mikel Oyarzabal (Real Sociedad San Sebastián)
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(SID)
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Quelle: Perform
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