EM 2024: Türkei schießt Slapstick-Eigentor gegen Portugal - Samet Akaydin wird mit Rückpass zum Unglücksraben

In ihrem zweiten Spiel bei der Europameisterschaft in der Gruppe F gegen Portugal hat die Türkei eines der unglücklichsten Eigentore der Turnier-Geschichte fabriziert. Bei einem Angriff der Portugiesen über Rafael Leao legte sich der Angreifer der AC Mailand den Ball zu weit vor, woraufhin der türkische Innenverteidiger Samet Akaydin diesen annahm, um ihn zu Torwart Altay Bayindir zu spielen.

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Quelle: MagentaTV

Allerdings war Bayindir seinem Mannschaftskollegen entgegengekommen, was Akaydin aber nicht bemerkte und seinen Pass lässig mehrere Meter an dem 26-Jährigen vorbei ins eigene Tor spielte.
Zwar sprinteten sowohl Bayindir als auch Zeki Çelik noch hinter der verunglückten Rückgabe hinterher, doch Çeliks Grätsche erwischte diese erst hinter der Torlinie.
Akaydins Tor stellte die Partie auf 0:2 aus Sicht der Türken (im Liveticker), die nach dem ersten Spieltag Platz eins in der Gruppe F vor den Portugiesen belegt hatten.
Für Bayindir war die Szene gleich doppelt bitter. Der Profi von Manchester United feierte gegen Portugal sein Debüt bei der EURO, nachdem die etatmäßige Nummer eins Mert Günok sich am Samstag für die Partie abgemeldet hatte.
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Samet Akaydins Rückpass sorgte für eines der unglücklichsten Eigentore der EM-Geschichte

Fotocredit: Getty Images

Akaydin schreibt mit Eigentor Geschichte

Der Treffer hatte aber auch eine historische Komponente: Es war erst das zweite Eigentor von außerhalb des 16-Meter-Raumes bei einer Europameisterschaft überhaupt.
Zudem war es schon das sechste Eigentor im 23. Spiel bei der EM 2024.
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Quelle: Perform


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