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Europa League: Hertha BSC scheitert in der Qualifikation an Bröndy IF
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Publiziert 04/08/2016 um 20:05 GMT+2 Uhr
Hertha BSC ist in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation an Bröndby IF gescheitert. Der Bundesligist verlor das Rückspiel in Dänemark mit 1:3 (1:2), das Hinspiel hatten die Herthaner mit 1:0 gewonnen. Matchwinner für Bröndby war der ehemalige Schalker Teemu Pukki, der alle drei Tore (3., 34., 52.) für die Gastgeber erzielte. Für die Berliner war Vedad Ibisevic (30.) erfolgreich.
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Die Lehren:
Aus und vorbei. Das Abenteuer Europa ist für Hertha BSC Berlin bereits nach dem ersten Auftritt in der Qualifikationsrunde wieder vorbei. Ein empfindlicher Dämpfer gleich zu Saisonstart für das Team von Trainer Pal Dardai. Dabei war der Gegner Bröndby IF keineswegs überlegen, doch Hertha brachte die Dänen durch haarsträubende Abwehrblackouts beinahe von alleine auf die Siegerstraße.
Nach dem 0:1-Hinspielrückstand begann Bröndby erwartungsgemäß forsch und setzte die Hertha früh unter Druck - ganz nach dem Geschmack von Ex-Stuttgart Trainer Alexander Zorniger. Hertha fand besonders in der 1. Halbzeit nicht ins Spiel, leistete sich viele Unkonzentriertheiten und kam nur schmeichelhaft zum Ausgleich. Bröndby nutzte im Anschluss eiskalt die Fehler der Berliner, während der Bundesligist zwar bemüht, aber letztendlich ohne Durchschlagskraft agierte. Ein großer Erfolg für Bröndby - und für die Hertha noch viel Arbeit drei Wochen vor Ligastart.
Die Stimme:
Fabian Lustenberger (Kapitän Hertha / bei sport1): "Diese Niederlage ist wirklich bitter, aber sie ist verdient, weil wir nicht so in die Zweikämpfe gekommen sind wie noch im Hinspiel."
Das fiel auf: Kampf um Herthas Nummer eins
Dardai will sich noch nicht auf eine Nummer eins für die kommende Spielzeit festlegen. Im Hinspiel gegen Bröndby bekam Rune Jarstein seine Bewährungschance, im Rückspiel durfte sich nun Thomas Kraft beweisen. Beim frühen 0:1 sah seine Faustabwehr in die Mitte allerdings nicht wirklich glücklich aus. Bei einem weiteren Freistoß von Johan Larsson irrte er orientierungslos durch die Luft. Zwar parierte er in der 2. Halbzeit gegen Marcos Urena sehenswert, doch insgesamt dürfte er keine guten Argumente im Kampf um den Stammplatz im Tor gesammelt haben.
Der Tweet zum Spiel:
Schlagzeile für die Partie.
Die Statistik: 4
Reisen nach Dänemark haben sich für die Hertha noch nie gelohnt. Die jüngsten vier Gastspiele gingen alle verloren für den Hauptstadtklub: Im UEFA-Cup-Achtelfinale 1978/79 gab es ein 1:2 bei Esbjeg fB, in der 1. Runde 2006/07 ein 0:1 gegen Odense BK, 2009/10 in den Play-offs schon einmal ein 1:2 bei Bröndby und an gleicher Stelle nun die bittere 1:3-Pleite.
Die Höhepunkte:
3. TOOOR! 1:0 für Bröndby durch Pukki. Das ging zu einfach. Langer Ball an den linken Strafraum zu Wilczek. Der zieht ab, Kraft kann parieren, doch in der Mitte setzt der Stürmer nach, Berlin kann nicht klären - und Pukki bringt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.
30. TOOOR! 1:1 durch Ibisevic. Ein Tor aus dem Nichts - anders kann man es nicht sagen. Pekarik bringt die Flanke punktgenau über rechts in Zentrum und Ibisevic köpft den Ball ins lange Eck.
34. TOOOR! 2:1 für Bröndby durch Pukki. Die schnelle Antwort der Dänen. Wilczek legt den Ball aus dem Zentrum rechts in den Strafraum. Plattenhardt ist eigentlich zur Stelle, doch verstolpert den Ball. In seinem Rücken kommt Pukki an die Kugel und schiebt an Kraft vorbei zur erneuten Führung.
52. TOOOR! 3:1 für Bröndby durch Pukki. Slapstick in der Hintermannschaft der Berliner. Langkamp mit einem schlampigen Pass auf Brooks, der in seinem Rücken entscheidend bei der Ballannahme durch Mukhtar gestört wird. Wilczek bekommt die Kugel, läuft alleine von links in den Strafraum, bedient Pukki, und der schiebt aus kurzer Distanz den Ball ins Tor.
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