Eintracht Frankfurt kassiert Heimklatsche im Hinspiel gegen den FC Basel

Eintracht Frankfurt musste im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League einen herben Dämpfer hinnehmen. Das Team von Trainer Adi Hütter musste sich vor den leeren Rängen der Commerzbank-Arena dem FC Basel klar mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Samuele Campo brachte die Gäste mit einem direkt verwadelten Freistoß in Führung (27.). Kevin Bua (73.) und Fabian Frei (85.) erhöhten für die Schweizer.

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So lief das Spiel:

Nach vier Minuten gab es die erste Torannäherung für die Gäste aus Basel. Valentin Stocker kontrollierte den Ball 20 Meter vor dem Tor und zog einfach mal ab, doch der Versuch des Schweizers ging deutlich über den Kasten.
Nur drei Minuten später gab es die beste Chance der Frankfurter im ersten Durchgang. Nach Vorlage von Almamy Touré kam Sebastian Rode aus 18 Metern zum Schuss, doch verfehlte den linken Kasten nur knapp.
Das Spiel verlief in der Folge relativ ereignislos - bis zur 26. Minute. Basels Samuele Campo legte sich den Ball zum Freistoß aus gut 20 Metern halbrechter Position zurecht und zirkelte das Spielgerät mit viel Gefühl in den rechten Winkel - SGE-Keeper Kevin Tapp war ohne jede Abwehrchance.
Kurze Zeit später bekam die Eintracht gleich zweimal die Chance zum Ausgleich, doch sowohl Evan N´Dickas Versuch von der linken Strafraumkante als auch den Nachschuss von Djibril Sow konnten die Gäste blocken (38.).
Der zweite Durchgang sollte deutlich ereignisreicher werden. Die erste Möglichkeit hatte wie schon in der ersten Halbzeit der FC Basel. Linksverteidiger Blás Riveros prüfte Trapp mit einem Schuss aus rund 18 Metern, den der Frankfurter Schlussmann entschärfen konnte (47.).
In der Folge begann die Frankfurter Druckphase, in der sich die Hessen einige gute Möglichkeiten erspielten. Nach einer Freistoßflanke von Filip Kostic setzte sich André Silva im Zentrum durch und köpfte den Ball knapp über das Tor (57.).
Nur sieben Minuten später traf Touré, der von Daichi Kamada in den Sechzehner geschickt wurde, aus zehn Metern nur die Latte (64.). Im Anschluss scheiterten abermals Silva und der auffällige Touré an Basels Schlussmann Jonas Omlin (67.).
Auf der anderen Seite schafften es die Schweizer dann, mit zwei gezielten Nadelstichen, die Partie endgültig für sich zu entscheiden. Nach einem Abschlag von Omlin verlor Hinteregger das Kopfballduell gegen Arthur Cabral am Mittelkreis und hatte auch anschließend das Nachsehen. Campo behauptete den Ball und legte quer auf den eingewechselten Kevin Bua, der eiskalt über Trapp ins Tor lupfte (73.).
Den Schlusspunkten setzten erneut Bua und Fabian Frei mit einem doppleten Doppelpass an der rechten Außenlinie, an dessen Ende Frei zum 3:0-Endstand vollendete (85.).

Die Stimmen zum Spiel:

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): “Die Bedingungen waren nicht ganz einfach, aber das galt für beide Mannschaften. Klar hatten wir ein Heimspiel, mit unseren Fans wäre das ein riesen Pluspunkt, aber die waren heute leider nicht da. Trotzdem dürfen wir so nicht verlieren.”
Marcel Koller (Trainer FC Basel): “Von dem Ergebnis konnten wir nicht ausgehen, aber wir haben ein hervorragendes Spiel gezeigt. Es war eine sehr gute erste Halbzeit, wo wir weniger zugelassen haben. In der zweiten Halbzeit hat Frankfurt natürlich mehr Druck entwickelt, es war aber vorher schon klar, dass sie versuchen würden, den Rückstand wegzumachen. Sie hatten dann auch die ein oder andere Möglichkeit dazu, aber bei uns hat man gemerkt, dass der Rhythmus gefehlt hat.”

Das fiel auf: Kein schönes erstes Aufeinandertreffen

Die Partie im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League war das allererste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften überhaupt. Die Vorzeichen waren jedoch alles andere als optimal: So wurde aus einem erwarteten Fußballfest - aufgrund der grassierenden Conronavirus-Pandemie - ein Geisterspiel. Mit jenen besonderen Umständen hatten beide Mannschaften sichtlich ihre Probleme.

Der Tweet zum Spiel:

Die Statistik: 4 gegen 5

Am Ende des Tages verbuchten die Schweizer einen Schuss mehr auf das Tor als die Hausherren. Dabei feuerte die Eintracht 14 Schüsse auf den Baseler Kasten ab, während es auf Seiten der Gäste nur 12 waren - wovon jedoch drei im Frankfurter Tor landeten. Am Ende entschied somit auch die Effektivität über den Ausgang des Spiels.
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