So lief das Spiel:

Die Partie wurde direkt mit einer großen Chance eröffnet. Enzo Crivelli legte eine Flanke von rechts auf Danijel Aleksic ab und der prüfte Sommer aus 15 Metern (3.). Danach entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften kamen in keinen richtigen Spielrhythmus. Dennoch gab es Tormöglichkeiten. Für Gladbach war es Alassane Pléa, der nach einer Flanke von Stefan Lainer aus dem rechten Halbfeld ganz frei zum Kopfball kam. Mert Günök lenkte diesen Versuch spektakulär über den Querbalken (21.). Weniger spektakulär aber keineswegs schlechter war die Parade von Yann Sommer gegen Edin Visca. Der Schweizer musste alles aufbieten, als Visca völlig frei aus 15 Metern zum Schuss kam (24.).
Nach diesen beiden Möglichkeiten verflachte das Spiel wieder und war von Härte geprägt. Die nächste wirklich bemerkenswerte Szene war schon das 1:0 in der zweiten Halbzeit. Oscar Wendt verlor bei einem Ausflug nach vorne den Ball. Enzo Crivelli schaltete schnell und spielte eine hohen weiten Ball in die Spitze auf Visca. Der Bosnier enteilte allen Bewachern und vollendete überlegt gegen Sommer (55.). Die Gladbacher versuchten zu antworten, aber ihnen fiel nichts ein. So hatte die Elf von Marco Rose zwar mehr den Ball, konnte jedoch keine Torgefahr erzeugen. Anders hingegen Basaksehir, das immer wieder gefährliche Vorstöße hatte. Fredrik Gulbrandsen vergab bei einem dieser Vorstöße kläglich, als er versuchte, freistehend aus 14 Metern einen Querpass direkt abzunehmen (78.).
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Es gab auch kein wirkliches Aufbäumen der Borussia und so musste eine Standardsituation für den Ausgleich herhalten. Eine Freistoßflanke landet am linken Fünfmetereck bei Rami Bensebaini. Der Abschluss des Algeriers prallte von der Latte zu Patrick Herrmann, der aus kürzester Distanz einköpfte (90+1).

Die Stimmen:

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Der Punkt heute war wichtig für uns. Jetzt müssen wir uns wieder sammeln und dann werden wir über die Dinge reden, die wir besser machen wollen. Wir müssen dranbleiben. Es gibt immer Dinge, die wir weiter entwickeln können, wie die Konsequenz und das Zweikampfverhalten. Gegen Rom haben wir zwei Highlight-Spiele, in denen wir uns auf Top-Niveau messen können. Das ist das, was wir wollen. Aber wir müssen ganz sicher etwas draufpacken."
Cristoph Kramer (Borussia Mönchengladbach): "Das darf kein Spiel auf Augenhöhe sein. Wir haben gegen keinen übermächtigen Gegner gespielt. Wir hatten keine klare Linie in unserem Spiel und haben nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Struktur und klare Angriffe haben gefehlt. Wir haben gegen zwei Gegner in der Europa League gespielt, die wir schlagen müssen. Das ist unser Anspruch."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Gladbachs Probleme über die Flügel

In einem allgemein sehr zerfahrenen Spiel gab es nicht viele Torszenen, aber auf eines konnte sich Basaksehir verlassen. Wenn die Außenverteidiger der Türken aufrückten, sorgte das für Unruhe in Gladbachs Defensive. Vor allem der Ex-Schalker Junior Caicara initiiert ein ums andere mal gefährliche Aktionen.


Die Statistik: 5

Es war das fünfte Auswärtsspiel unter Marco Rose und das erste mal ging die Borussia nicht als Sieger vom Platz. Die letzte Auswärtsniederlage in einem Pflichtspiel stammt für Gladbach noch aus dem April. Da verlor die Fohlen-Elf mit 0:1 beim VFB Stuttgart.

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