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Bayer 04 Leverkusen trifft bei West Ham United erneut spät und zieht ins Halbfinale ein - Serie hält auch in Spiel 44
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Publiziert 18/04/2024 um 23:00 GMT+2 Uhr
Bayer 04 Leverkusen hat auch im 44. Saisonspiel nicht verloren und in der Europa League wie im Vorjahr das Halbfinale gegen die AS Rom erreicht. Im Viertelfinal-Rückspiel bei West Ham United traf Jeremie Frimpong spät (89.) zum 1:1 (0:1)-Endstand. Das Hinspiel hatte Bayer nach zwei späten Toren 2:0 gewonnen. Im Londoner Olympiastadion musste Bayer aber einige bange Momente überstehen.
Alonso über Leverkusens Rekordserie: "Wir wollen nicht aufhören"
Quelle: Perform
Besser "late" als nie: Vier Tage nach der großen Bundesliga-Titelparty hat sich Bayer Leverkusen ins Halbfinale gezittert und den Triple-Traum nur mit Mühe am Leben erhalten. Auf den Meisterrausch wäre jedoch beinahe der Europa-League-Kater gefolgt.
Xabi Alonso bahnte sich im Regen von London seinen Weg zu Jeremie Frimpong und klopfte ihm anerkennend auf die Schulter, dann zeigte der Erfolgstrainer wieder einmal seine Jubelfaust.
Dank eines späten Treffers des eingewechselten Frimpong hielt die beeindruckende Erfolgsserie der Werkself, nach dem 1:1 (0:1) bei West Ham United und dank des Polsters (2:0) aus dem ersten Duell zog der neue deutsche Meister ins Halbfinale der Europa League ein.
"Wir müssen sehr stolz auf uns sein, was wir hier geleistet haben", sagte Mittelfeldchef Granit Xhaka bei "RTL": "Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht, aber wichtig ist, dass wir zusammengeblieben sind. Es zeigt den Charakter, die Mentalität, dass wir nach einer schwachen Halbzeit eine solch perfekte zweite Halbzeit spielen."
Leverkusen zeigt erneut Last-Minute-Qualitäten
Auf ihre Last-Minute-Qualitäten konnten sich die Leverkusener wieder einmal verlassen.
Frimpong (89.) sorgte mit seinem späten Treffer dafür, dass Leverkusen nun seit 44 Pflichtspielen ungeschlagen ist, eine solche Serie gab es im europäischen Fußball noch nie. Bayer knackte den Rekord von Juventus Turin aus den Jahren 2011 bis 2012.
Dennoch lieferten die Leverkusener einen der schwächsten Auftritte in dieser Saison. Michail Antonio (13.) bestrafte die über weite Strecken fahrig agierende Werkself, die erst spät zurückschlug.
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Alonso nicht komplett zufrieden: "Es war eine gute Lektion"
Quelle: Perform
Leverkusen nach Meister-Party zunächst schwach
Bei der Meisterparty am Sonntag seien "ein paar" der großen Biergläser getrunken worden, "aber nicht zu viele", verriet Alonso im Vorfeld mit einem Augenzwinkern. Einen Spannungsabfall befürchtete der Spanier, der sechsmal im Vergleich zum Bremen-Spiel wechselte und Florian Wirtz wieder von Beginn an brachte, nicht.
Es wirkte jedoch, als ließe sich die Werkself im ersten Spiel als Meister von der Kulisse im gewaltigen Olympiastadion von 2012 beeindrucken.
Leverkusen gab zwar den ersten Warnschuss durch Nathan Tella (11.) ab, danach spielte aber nur noch das Team aus dem Osten Londons, das in der Runde zuvor wie ein Orkan über den SC Freiburg hinweggefegt war (5:0).
Höchststrafe für Kossounou
Antonio schockte die Gäste per Kopf - und sorgte für noch mehr Verunsicherung bei Bayer. Europacup-Torhüter Matej Kovar sah beim Gegentor nicht gut aus, bei der größten West-Ham-Chance auf den zweiten Treffer durch Top-Torjäger Jarrod Bowen, der im Hinspiel noch verletzt gefehlt hatte, war er aber zur Stelle (25.).
Offensiv fiel Leverkusen in einer äußerst wilden Partie, in der die Co-Trainer beider Teams Mitte des ersten Durchgangs die Rote Karte sahen, nichts ein. Wirtz blieb völlig blass, dazu rollten reihenweise Angriffe auf die wacklige Werkself-Defensive zu.
Nach einer halben Stunde erlöste Alonso den schwachen und bereits verwarnten Odilon Kossounou, Edmond Tapsoba ersetzte ihn.
Frimpong vergibt und trifft dann doch
Zur zweiten Halbzeit kamen zudem Frimpong und Victor Boniface in Spiel, doch Bayer blieb zunächst im Verteidigungsmodus. Erneut war es Bowen, der dem wackligen Piero Hincapie den Ball abluchste, bei seiner Hereingabe aber keinen Abnehmer fand (60.).
Erst im weiteren Spielverlauf fanden die Gäste vereinzelt den Weg bis vor den gegnerischen Strafraum. Frimpong sorgte mit einer verunglückten Flanke für Gefahr (66.). Dazu stand Leverkusen in der Schlussphase deutlich stabiler und nahm West Ham den Offensivschwung.
Frimpong (83.) ließ spät die beste Bayer-Chance liegen, dann schlug er doch noch zu.
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(SID)
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Rüdiger verrät: Eigentlich wollte ich den dritten Elfer schießen
Quelle: Perform
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