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VfB Stuttgart verliert wildes Elfer-Ja-Nein-Spektakel bei Fenerbahce in der Europa League in Istanbul
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Update 23/10/2025 um 21:05 GMT+2 Uhr
Der VfB Stuttgart hat am 3. Spieltag der Europa League 0:1 (0:1) bei Fenerbahce in Istanbul verloren und damit schon die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Kerem Aktürkoglu traf für die Hausherren per Foulelfmeter (34.). In der zweiten Halbzeit wurde in hitziger Atmosphäre auf beiden Seiten je ein weiterer Elfmeter nach Videobeweis aberkannt. Der VfB hatte zuvor auch beim FC Basel verloren (0:2).
Stand (zu) oft bei Fenerbahce gegen VfB Stuttgart im Mittelpunkt: Schiedsrichter Jakob Kehlet (r.)
Fotocredit: Getty Images
Der VfB Stuttgart hat sich im Istanbuler Hexenkessel abkochen lassen und nach einem wahren Elfmeter-Drama die nächste Niederlage in der Europa League kassiert.
Der DFB-Pokalsieger unterlag dem türkischen Vizemeister Fenerbahce in einem hitzigen Duell 0:1 (0:1) und verliert die Spitzenränge mit drei Punkten aus drei Spielen so langsam aus den Augen.
Im ohrenbetäubenden Lärm des Sükrü-Saracoglu-Stadions war Kerem Aktürkoglu (34.) mit einem umstrittenen Foulelfmeter der Matchwinner für Fener. Pech für Stuttgart: Als Nationalspieler Angelo Stiller im gegnerischen Strafraum zu Fall kam, griff der VAR ein und der Elfmeterpfiff wurde annulliert (68.). Stiller hatte Gegenspieler Edson Álvarez wohl zuerst getroffen.
"Wir waren nicht zwingend genug", sagte Stuttgarts Kapitän Atakan Karazor, "so hat es gegen diese Mauern nicht gereicht. Trotzdem haben wir kein schlechtes Gesicht gezeigt und hätten mehr verdient gehabt. Wir müssen und werden an den guten Dingen anknüpfen."
Stuttgart offensiv zu schwach
Der VfB hielt in den oft hart geführten Zweikämpfen dagegen, im Spiel nach vorne aber fehlte der letzte Punch. Trainer Sebastian Hoeneß hatte gewarnt: "Schlau agieren, mutig spielen! Wir dürfen uns nicht beeindrucken lassen von Kulisse und Klasse des Gegners."
Das taten die Schwaben nicht. Stattdessen hebelten sie den Plan von Fener-Coach Domenico Tedesco schnell aus, der bei "RTL" gesagt hatte: "Wir brauchen den Ball!" Den hatte Stuttgart öfter, Istanbul aber mehr Chancen.
Glück hatte der VfB, als Bilal El Khannouss im Kampf um den Ball unabsichtlich Álvarez in den Unterleib trat, dafür aber nur Gelb sah. "Das war keine klare Rote, eine dunkelgelbe Karte", sagte Klubboss Alexander Wehrle.
VfB-Verteidiger Jaquez im Glück
Die Elfmeter-Entscheidung vor dem 0:1 nannte Wehrle bei "RTL" "hart". Stiller hielt Milan Skriniar bei einer Ecke im Strafraum fest, der Fener-Kapitän hob bereitwillig ab.
Nach der Pause kombinierten die Gäste teils flüssiger, es haperte aber weiter im Abschluss.
Auch ein zweiter Elfmeterpfiff (63.) für Istanbul nach einem Foul von Luca Jaquez wurde zurückgenommen - wegen einer Abseitsstellung. Jaquez hätte sonst auch die Rote Karte gesehen.
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(SID)
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Quelle: SNTV
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