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Rückenwind von Klinsmann
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Publiziert 25/08/2011 um 09:56 GMT+2 Uhr
Auf dem Weg zur Euro 2012 hat Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann seinem ehemaligen Team den Rücken gestärkt. In einem Interview mit der "Rheinischen Post" interpretierte er den Weg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als "hervorragend". Zudem lobte er die Entwicklung der gesamten Mannschaft.
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"Wir waren bei allen Turnieren unter den besten Vier, haben alle Qualifikationen geschafft und den Spielstil grundlegend geändert", so Klinsmann.
"Der Abstand zu Spanien ist nicht mehr groß. Es wird darauf ankommen, ob Spanien weiter den Hunger entwickelt. Wenn Spanien etwas nachlässt, muss Deutschland da sein."
Khedira plagen die Adduktoren
Der 47-Jährige übernahm 2004 den Posten des Bundestrainers von Rudi Völler und trainiert seit diesem Sommer die Nationalmannschaft der USA. Klinsmann, der zu seinem Amtsantritt beim DFB eine neue Trainergeneration begründete, soll das US-Team zur WM-Endrunde 2014 in Brasilien führen.
Obwohl er Erfolg haben will, sieht er sich nicht als Revoluionär. "Natürlich freut es einen, wenn Dinge übernommen werden oder Dinge selbstverständlich sind, die früher vehement kritisiert wurden, aber ich sehe mich nicht als Vorreiter. Ich hatte damals vom DFB eine Aufgabe übernommen und die habe ich nach meinen Vorstellungen umgesetzt."
Diese Aufgabe hat nun Joachim Löw zu bewältigen, dem nur noch ein Punkt zur EM-Qualifikation 2012 in Polen und der Ukraine fehlt. Dieser soll beim Spiel am 2. September in Gelsenkirchen gegen Österreich eingefahren werden, bei dem Sami Khedira voraussichtlich fehlen wird. Der Real-Profi laboriert an einer Adduktorenverletzung.
Özil, Mertesacker und Schmelzer dabei
Wie der "kicker" berichtet, zog sich Khedira die Verletzung im Training zu und wird voraussichtlich zwei Wochen ausfallen. Damit wird er voraussichtlich auch nicht beim Test gegen Polen am 6. September in Danzig dabei sein. Mesut Özil und Khedira hatten bereits die letzten beiden Begegnungen gegen Aserbaidschan und Brasilien verpasst.
Während Khedira absagte, sind Özil ebenso wie Per Mertesacker und Marcel Schmelzer zur Freude von Löw gegen Österreich wieder am Start. Und Klinsmann drückt seinem Nachfolger natürlich die Daumen. "Jeder Trainer hat seinen eigenen Stil, seine eigene Philosophie. Ich vergleiche da nicht und suche auch nicht nach Veränderungen."
Klinsmann will vielmehr seine eigenen "Vorstellungen vom Fußball durchsetzen", ohne Deutschland dabei aus den Augen zu verlieren.
TV-Tipp:
Im Grimaldi Forum Monaco werden die Gruppenphasen der Champions League und der Europa League ausgelost. Verfolgen Sie die Ziehungen am 25. August (17:45 Uhr, Champions League) sowie am 26. August (12:45 Uhr, Europa League) LIVE im TV bei Eurosport, im Eurosport Player und im Live-Ticker auf eurosport.yahoo.de.
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