Der FC Liverpool trifft in der 3. Runde im FA-Cup auf Exeter City

Jürgen Klopp und Pokal - das passte bisher. In sieben Jahren beim BVB zog er drei Mal ins DFB-Pokal-Endspiel in Berlin ein. Heute beginnt für Klopp in England das Abenteuer FA Cup. Im ältesten Fußball-Wettbewerb der Welt muss der FC Liverpool ins über 400 Kilometer entfernte Exeter reisen. Dort wird Klopp gezwungenermaßen mit einer neu zusammengewürfelten Mannschaft antreten.

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Zehn Spieler stehen dem Trainer der "Reds" in der 3. Rundes des FA Cups gegen Viertligist Exeter City aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung.
Besonders in der Innenverteidigung gehen Klopp ohne Skrtel, Lovren, Sakho und Kolo Touré die Alternativen aus. Der Verein reagierte umgehend und beorderte die beiden verliehenen Verteidiger Tiago Liori und Kevin Stewart (beide 22) mit sofortiger Wirkung an die Anfield Road zurück.
Seinen Humor hat Klopp auch trotz der angespannten Personallage nicht verloren. "Wir fahren nach Exeter und ich werde ganz sicher dort sein. Und vielleicht nehme ich noch ein paar Spieler mit", sagte er mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Exeter kein Kanonenfutter

In Anbetracht der unangenehmen Aufgabe könnte dem smarten Deutschen das Lächeln schon bald vergehen. Exeter ist kein Viertligist, den man locker wegspielt. Der Verein aus dem Süden Englands machte in dieser Saison bereits einmal gehörig auf sich aufmerksam. Im League Cup musste man sich Sunderland zwar geschlagen geben, das Ergebnis ließ die englische Fußballwelt jedoch aufhorchen.
"Sie haben im League Cup gegen Sunderland 3:6 verloren. Es ist nicht so leicht, drei Tore gegen ein Premier-League-Team zu schießen", zollte Klopp dem Gegner Respekt. "Ansonsten weiß ich nicht viel über Exeter, um ehrlich zu sein. Wir haben sie uns gestern angesehen. Der Platz ist nach dem starken Regen nicht im besten Zustand."
Der FC Liverpool wird in Exeter mit einer Mannschaft auflaufen, die in dieser Form noch nie zusammengespielt hat. An ein Ausscheiden will Klopp aber gar nicht erst denken: "Das Team, das auflaufen wird, will dieses Spiel gewinnen. Definitiv. Zu einhundert Prozent", stellte Klopp klar.
Ein hochmotivierter Viertligist, ein holpriger Platz und ein Liverpooler Rumpfkader. Alles ist bereit für einen klassischen Pokal-Fight.
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