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FC Barcelona steigt aus Superliga-Projekt aus - Barça-Präsident Joan Laporta wollte Pläne kürzlich noch ankurbeln
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Publiziert 07/02/2026 um 14:41 GMT+1 Uhr
Der FC Barcelona hat seinen Rückzug aus dem Projekt einer europäischen Super League erklärt. In einer Mitteilung am Samstag teilte der Klub mit, dass die "European Super League Company" sowie die noch beteiligten Vereine offiziell über diesen Schritt informiert worden seien. Noch im Oktober 2025 hatte Barca-Präsident Joan Laporta versucht, das Projekt neu anzukurbeln.
Der FC Barcelona hisst die weiße Fahne für die Super League
Fotocredit: Getty Images
"Wir sind für den Frieden, denn es gibt einen Weg für die Vereine der Super League, zur UEFA zurückzukehren", sagte Laporta, nachdem bereits mehrere Vereine ausgestiegen waren und die UEFA dem neuen Wettbewerb bislang noch keine Genehmigung erteilt hatte.
Das unter dem Vorsitz von Real Madrids Präsident Florentino Pérez stehende Unternehmen hatte das Projekt 2024 reformiert. Die fortan als "Unify League" beworbene Liga sollte besser mit den bereits bestehenden Wettbewerben vereinbar sein. Die jährlichen Platzierungen innerhalb der nationalen Ligen sollen im neuen Modus Voraussetzung für die dann garantierte Teilnahme in der "Unify League" sein. Ziel der Reform ist die Genehmigung der UEFA.
Mehrere frühere Mitinitiatoren, darunter Topvereine aus der Premier League wie der FC Chelsea und Manchester United, waren zuvor bereits ausgestiegen.
Atlético Madrid sowie drei italienische Vereine hatten sich ebenfalls von dem Projekt verabschiedet. Barca war einer von ursprünglich zwölf Vereinen, die 2021 die Gründung eines neuen europäischen Liga-Wettbewerbs für Spitzenmannschaften angestoßen hatten. Nur Real Madrid hat sich noch nicht offiziell von dem Projekt verabschiedet.
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(SID)
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