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Klub-WM: Juventus Turin besiegt Al-Ain mit 5:0 - US-Präsident Donald Trump irritiert mit Frage an Juventus-Stars
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Update 19/06/2025 um 14:54 GMT+2 Uhr
Erst ein Besuch bei US-Präsident Donald Trump, dann ein klarer Erfolg: Die Profis von Juventus Turin sind nach einem denkwürdigen Besuch ins Oval Office mit einem lockeren 5:0 (4:0) gegen Al-Ain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Klub-WM eingestiegen. Die spezielle Frage des US-Präsidenten wollten Weston McKennie und Co. nicht beantworten, die Sprache auf dem Platz war indes deutlich.
Trump macht Juve-Spieler verlegen: "Schafft es eine Frau in euer Team?"
Quelle: Perform
"Es war ehrlich gesagt überraschend", meinte Turins US-Nationalspieler Timothy Weah später: "Sie sagten uns, dass wir dorthin gehen müssen, ich hatte keine Wahl. Es war etwas merkwürdig. Als er anfing, über politische Fragen in Bezug auf den Iran und solche Dinge zu sprechen - ich will ja einfach nur Fußball spielen."
Trump sprach unter anderem über einen möglichen Angriff auf den Iran und auch über die von seiner Regierung verordneten Einreisebeschränkungen. Die Spieler des italienischen Spitzenklubs, darunter der frühere Schalker Weston McKennie, wurden von Trump zudem gefragt, ob sie glauben, dass es eine Frau in Turins erste Mannschaft schaffen könnte.
Trump schien damit seine Haltung gegen Transgender-Athleten verdeutlichen zu wollen. Die Fußballprofis blieben stumm, Generaldirektor Damien Comolli antwortete schließlich, der Verein habe eine "sehr gute Frauenmannschaft". Trump entgegnete: "Aber sie sollten mit Frauen spielen." Darauf antwortete Comolli nicht mehr.
Auch die beiden US-Profis, McKennie und Weah, sprach Trump direkt an, wünschte ihnen viel Erfolg und schüttelte ihnen die Hand. McKennie hatte während Trumps erster Amtszeit öffentlich Kritik an dessen Politik geübt. "Ich denke nicht, dass Trump der Richtige für den Job des Präsidenten ist", sagte er im Jahr 2020 der "Sport Bild": "Zu dieser Aussage stehe ich. Ich glaube, dass er nicht versteht, welche Verantwortung er gegenüber dem gesamten Land hat. In meinen Augen kann man ihn als rassistisch bezeichnen."
Auf der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Al-Ain äußerte sich auch Juventus-Trainer Igor Tudor noch knapp zum Besuch im Oval Office. "Man geht nicht jeden Tag ins Weiße Haus, deshalb war es eine große Freude, dort zu sein", sagte er. Ebenfalls in der Nacht auf Donnerstag gewann zudem RB Salzburg mit 2:1 (1:0) gegen CF Pachuca aus Mexiko. Für den Siegtreffer sorgte der frühere Mainzer Karim Onisiwo. Die Partie war wegen Gewitters lange unterbrochen.
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(SID)
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Quelle: Perform
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