Adrien Rabiot verweigert seine Rolle im Backup-Kader Frankreichs für die WM

Frankreichs Jungnationalspieler Adrien Rabiot hat für einen Eklat gesorgt. Rabiot hat es nicht in den vorläufigen WM-Kader Frankreichs geschafft, stattdessen steht er nur im elf Spieler umfassenden Backup-Kader. Der 23-jährige Mittelfeldspieler von Paris St. Germain reagierte brüskiert auf die Bekanntgabe. Per E-Mail erklärte er sein Missfallen gegenüber Nationaltrainer Didier Deschamps.

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Anders als bei der WM 2014 und der Em 2016 dürfen die Reservisten der Franzosen nicht mit dem Hauptkader am Trainingslager in Clairefontaine teilnehmen. Statt dessen sollen sich die betroffenen Spieler selbstständig fit halten und auf Abruf zur Mannschaft dazustoßen. Das gleiche Schicksal teilen u. a. auch Kingsley Coman (Bayern) und Alexandre Lacazette (Arsenal).
Wie Nationaltrainer Didier Deschamps mittlerweile bestätigte, sendete Rabiot am Montagabend via Mail seine Absage. Im unterzeichneten Schreiben, was anscheinend nicht von ihm selbst formuliert wurde, schlidert der PSG-Jungstar sein Missfallen an der Entscheidung. Er stehe als Reservist nicht zur Verfügung und werde die ausgehändigten Trainingspläne somit nicht befolgen.

Verband kritisiert Verhalten scharf

Dieses Verhalten ließ der französische Verband so nicht auf sich sitzen. Verbandspräsident Noel le Graet sprach von einer "schlechten Entscheidung", mit der Rabiot "nur sich selbst bestraft", Trainer Deschamps von einem "schweren Fehler". Rabiot habe sich damit selbst aus der Gruppe ausgeschlossen. Deschamps erklärte:
Damit sollte sich Rabiot wohl auch mit Blick auf zukünftige Auftritte in der "Equipe Tricolore" ins Abseits manövriert haben.

Ribéry wittert Chance

Bayerns Spaßvogel nutzte die Steilvorlage prompt und bewarb sich aus dem Urlaub für den frei gewordenen Ersatz-Kaderplatz. Der Bayernstar schrieb auf Twitter:
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