Argentinien: Lionel Messi deutet Rücktritt an
Lionel Messi hat seine Zukunft in der Nationalmannschaft Argentiniens über die WM 2018 infrage gestellt. "Ich weiß es noch nicht. Es wird davon abhängen, wie wir abschneiden", sagte er in einem Interview mit der spanischen "Sport". Grund für seine Rücktrittsgedanken sei auch die unterschiedliche Auffassung mit der Presse bezüglich Argentiniens jüngster Final-Niederlagen.
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Spielt Lionel Messi nach der WM 2018 nicht mehr für Argentinien?
Der Superstar der Südamerikaner schließt einen Rücktritt nach der Weltmeisterschaft in Russland zumindest nicht mehr aus.
"Ich weiß es noch nicht. Es wird davon abhängen, wie wir abschneiden", sagte der 30-Jährige in einem Interview mit der in Barcelona beheimateten spanischen Sporttageszeitung "Sport". Sein persönliches Glück sei jedoch nicht vom WM-Titel abhängig, fügte er an.
Argentinien verlor zuletzt drei Finals
Messi führte als Grund für seine Rücktrittsgedanken auch den Umgang der Medien mit den drei Finalniederlagen Argentiniens in jüngster Vergangenheit an.
"Wir sind mit den drei Finals ohne Sieg durch eine harte Zeit gegangen mit den Medien und der argentinischen Presse, weil wir unterschiedlicher Auffassung darüber sind, was es bedeutet, ein Finale zu erreichen", sagte Messi.
Argentinien hatte 2014 das WM-Finale gegen Deutschland (0:1 n.V.), 2015 das Endspiel der Copa América gegen Chile (0:0, 1:4 i.E.), sowie 2016 das Finale der Copa América Centenario ebenfalls gegen Chile (0:0, 2:4 i.E.) verloren.
"Es ist nicht einfach, ein Finale zu erreichen und das muss man wertschätzen", sagte Messi nun.
Der fünfmalige Weltfußballer hat mit dem FC Barcelona bereits viermal die Champions League gewonnen, jedoch noch keinen Titel mit Argentinien errungen. Für die Albiceleste kam er in 124 Spielen zum Einsatz (64 - argentinischer Rekord). Bei seinen drei WM-Teilnahmen erzielte er bislang fünf Treffer.
WM 2018: Messi hat Belgien auf der Rechnung
Als größte Konkurrenten um den WM-Titel nannte der Superstar des FC Barcelona indes Brasilien, Deutschland, Spanien Frankreich, sowie Belgien als Geheimtipp. "Es wird eine ausgeglichene WM", sagte Messi.
Zu den Aussichten der Argentinier, die 2006, 2010 und 2014 immer an Deutschland gescheitert waren, meinte er:
Wir haben viele individuell sehr starke Spieler. Wir müssen niemanden beneiden.
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