Frankreich ohne Olivier Giroud, Bayern-Stars Corentin Tolisso und Kingsley Coman dabei

Die französische Nationalmannschaft geht ohne einige Topstars in das Prestigeduell mit den deutschen Weltmeistern. Am Sonntag sagte auch Olivier Giroud vom FC Arsenal für den WM-Härtetest am Dienstag (ab 20:45 Uhr im Eurosport-Liveticker) ab. Von den Ausfällen bei "Les Bleus" profitieren auch die beiden Bayern-Stars Corentin Tolisso und Kingsley Coman.

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Giroud hatte gegen Wales zum 2:0-Endstand getroffen, erlitt aber eine Adduktorenzerrung. Der Stürmer könnte in der Startelf von seinem Londoner Mannschaftskollegen Alexandre Lacazette vertreten werden. Ohnehin fehlen Deschamps der frühere Dortmunder Ousmane Dembele (FC Barcelona) und Superstar Paul Pogba von Manchester United.

Tolisso in der Équipe Tricolore angekommen

Von den Verletzungen der Teamkollegen profitiert vor allem Bayern-Star Corentin Tolisso. Der teuerste Bundesliga-Profi der Geschichte überzeugte am Freitag beim 2:0 der französischen Nationalmannschaft gegen Wales und will sich auch am Dienstag in Köln bewähren.
"Gegen die Weltmeister... das ist ein gutes Testspiel, um zu sehen, wo wir wirklich stehen. Wir müssen in allen Bereichen hellwach sein", sagte der 23-Jährige.
Die Fachzeitung L'Equipe ist sehr angetan von den Leistungen des 41,5 Millionen Euro teuren Bayern-Asses:
Und dies lässt sich auch statistisch untermauern: In den letzten drei Länderspielen in Bulgarien, gegen Weißrussland und Wales gab es 113 gelungene Pässe von Tolisso im gegnerischen Mittelfeld. Das bedeutet Rekord.
Frankreichs Coach Didier Deschamps reagierte - angesprochen auf den Bayern-Profi - zwar nicht überschwänglich, aber doch positiv:
Wie sieht die Zukunftsperspektive des Bundesliga-Legionärs in der Équipe tricolore aus? "Es gibt eben Spieler, die mir die Entscheidungen erschweren, und er gehört sicherlich dazu", äußerte Deschamps.

Bayern-Star Coman nicht gesetzt

Tolissos Bayern-Teamkollege Kingsley Coman hat dagegen Probleme, sich beim Vize-Europameister in Szene zu setzen. Das war auch gegen Wales der Fall. "Coman muss aufpassen. Didier Deschamps hat dem Münchner viele Chancen gegeben, aber Coman fällt es schwer zu beweisen, dass er unersetzlich ist", urteilte die L'Equipe.
Dem pfeilschnellen Coman wird vorgeworfen, seine Aktion zu selten nach starkem Beginn gekonnt zu Ende zu bringen. "Er weiß, dass er besser sein kann. Er hat einen schnellen Antritt, doch die Flanken kommen nicht immer an. Aber er ist ja noch ein junger Spieler", betonte Deschamps.

VfB-Spieler Pavard mit Premiere gegen Wales

Der Stuttgarter Benjamin Pavard, der gegen Wales seine Länderspiel-Premiere feierte, dürfte in Köln nicht erste Wahl sein. Aber die Ansätze, die der 21-Jährige im Stade de France von St. Denis zeigte, waren vielversprechend. Seinen ersten Länderspieltreffer verpasste er nur knapp - sein Schuss landete am Pfosten.
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