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Nach Erdogan-Foto: Pfiffe gegen Özil und Gündogan bei Deutschland gegen Österreich
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Publiziert 02/06/2018 um 22:02 GMT+2 Uhr
Die deutschen Fans haben den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan ihren Besuch beim türkischen Staatspräsidenten Recep Erdoğan offenbar noch nicht verziehen. Während des Länderspiels zwischen Deutschland und Österreich wurden die beiden Stars aus der Premier League von den Zuschauern ausgebuht. Mesut Özil gibt die Antwort auf dem Platz.
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Fotocredit: Eurosport
Die Afffäre um Mesut Özil und Ilkay Gündogan und deren Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Erdoğan schlägt weiterhin hohe Wellen.
Zwar hatten sich die beiden deutschen Nationalspieler nach ihrem gemeinsamen Foto mit Erdoğan zu einer Aussprache mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und Bundestrainer Joachim Löw getroffen und einen Fehler eingestanden, die deutschen Fans haben die Aktion allerdings offenbar noch nicht vergessen.
Özil und Gündogan wurden bei der 1:2-Niederlage des DFB-Teams gegen Österreich sowohl beim Verlesen der Mannschaftsaufstellungen als auch während des Spiels vom deutschen Publikum in Klagenfurt immer wieder mit Pfiffen bedacht.
Selbst als Özil nach einem haarsträubenden Abwehrfehler der Österreicher zum zwischenzeitlichen 1:0 traf, bekam er den Unmut der Fans zu spüren.
Müller: DFB-Team steht hinter Özil und Gündogan
Und das, obwohl Özil gegen Österreich sein 90. Spiel im Dress der deutschen Nationalmannschaft absolvierte und damit im Ranking der ewigen deutschen Länderspielliste mit seinem Teamkollegen Thomas Müller und dem früheren Nationalstürmer und Bundestrainer Rudi Völler gleich. Müller und Özil sind mit 90 Einsätzen die erfahrensten Akteure der aktuellen Auswahl.
Die Nationalmannschaft steht "absolut hinter" Özil und Gündogan, bestätigte Thomas Müller der "Welt".
Der Bayern-Stürmer weiter: "Wir haben das in den ersten Tagen hier im Trainingslager angesprochen. Die beiden haben im Kreise der Mannschaft Stellung genommen und unsere Fragen beantwortet. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Teams. Für uns ist das Thema nun abgehakt."
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