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Nach WM-Aus: Paolo Guerreros Mutter gibt Pizarro die Schuld

WM-Aus: Guerreros Mutter gibt Pizarro die Schuld
Von Le Buzz

18/05/2018 um 10:32Aktualisiert 18/05/2018 um 10:59

Der ehemalige Bundesligaprofi Paolo Guerrero wird die WM in Russland aufgrund einer Dopingsperre verpassen. Guerreros ursprüngliche Sperre von einem halben Jahr ist auf 14 Monate ausgeweitet. Damit ist der peruanische Stürmer nicht bei der WM dabei. Seine Mutter will das noch nicht ganz wahrhaben und hat eine Theorie, wer an der ganzen Sache schuld ist.

Guerrero, der in der Bundesliga für den Hamburger SV und Bayern München gespielt hatte, war nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien (0:0) am 5. Oktober 2017 positiv auf ein Abbauprodukt von Kokain getestet worden und gesperrt worden.

Der CAS verlängerte die Sperre, sodass der peruanische Stümer die WM sicher verpassen wird. Mutter Petronila Gonzales ist enttäuscht und sagte gegenüber dem TV-Sender "RPP" am Montag: "Mein Sohn ist am Boden zerstört. Das ist der größte Schmerz meines Lebens."

Guerreros Mutter hat ihren Hauptschuldigen gefunden. Sie ist sich sicher:

"Hinter all dem stecken Pizarro und seine Familie."

Das WM-Aus ihres Sohnes sei von langer Hand vorbereitet worden. "Es ist ein riesiges Komplott." Bereits zu gemeinsamen Zeiten beim FC Bayern sei Paolo Guerrero von Pizarro gemobbt worden.

Guerrero selbst relativierte wenig später die Vorwürfe: "Sie ist eine Beschützerin und wird mich immer verteidigen."

Der Vater von Claudio Pizarro sagte in der TV-Sendung "La ley de la calle": "Ich möchte dazu gar nicht viel sagen. Es sind die Aussagen einer gekränkten Frau, nichts weiter."

Ein mögliches Motiv ist für Petronila Gonzales, dass der 39-Jährige Pizzaro den Kaderplatz ihres Sohnes für die WM einnehmen wolle. Peru-Trainer Ricardo Gareca gab sein vorläufiges Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Russland mittlerweile benannt. Pizarro ist nicht dabei.

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