Skurriler Hologramm-Auftritt bei Kader-Nominierung

Die größten Überraschungen hatte Bundestrainer Joachim Löw bei der Kader-Bekanntgabe schon verkündet - er hatte verkündet, dass er seinen Vertrag bis 2022 verlängert hat und erklärt, warum unser WM-Held von 2014, Mario Götze, nicht mit nach Russland fährt. Doch nachdem alles Spannende gesagt war, zeigte sich der DFB noch von seiner innovativen Seite.

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Fotocredit: Eurosport

Als eigentlich schon alles gesagt war und alle nur noch auf das Ende warteten, zauberte der DFB bei der Kader-Nominierung für die WM-Endrunde in Russland noch die schon zu Beginn der knapp 90-minütigen Show angekündigte Überraschung aus dem Hut.
Russlands Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow nahm neben Bundestrainer Joachim Löw auf dem Podium im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Platz. Das Skurrile an der Situation: Der ehemalige Bundesliga-Torhüter war körperlich gar nicht anwesend. Aus Moskau wurde Tschertschessow als Hologramm zugeschaltet.
Der 54-Jährige wirkte zwar ein bisschen blass, war aber überraschend gut zu sehen und verstehen. So blieben auch die wichtigen Botschaften aus dem WM-Gastgeberland nicht auf der Strecke:
Den Umgang mit virtuellen Interaktionspartnern muss Joachim Löw allerdings noch üben:
So ließ das Technik-Experiment dann aber doch einige verstörte User zurück:
Und ganz ehrlich: Das technische Kabinettstückchen war nett, aber gebraucht hat es am Ende dieser Kader-Bekanntgabe eigentlich niemand.
PS: Beam mich hoch, Scotty...
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