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Spielanalysten raten Joachim Löw: Julian Brandt statt Mesut Özil in der Startelf

Experten fordern: Brandt statt Özil in die Startelf
Von SID

16/06/2018 um 11:44Aktualisiert 16/06/2018 um 17:44

Julian Brandt statt Mesut Özil: Geht es nach den Experten des Potsdamer Instituts für Spielanalyse, sollte Bundestrainer Joachim Löw im WM-Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag gegen Mexiko mit einer Überraschung aufwarten. Özil steht wie Kumpel Ilkay Gündogan am Sonntag nach der Erdogan-Affäre besonders im Fokus. Seine jüngsten Knieprobleme hat er auskuriert.

Die Analysten haben festgestellt, dass der Leverkusener Brandt mit Vorliebe den Pass vor dem eigentlichen Assist spielt, wie Steffen Görsdorf aus dem Potsdamer Team der Berliner Morgenpost sagte. Dieser tauche in der offiziellen Vorlagenstatistik zwar gar nicht auf, mache viele Tore aber erst möglich. Görsdorf sagte:

"Wenn der Bundestrainer mutig ist, lässt er bei der WM Brandt anstelle von Mesut Özil spielen."

Die Experten haben in der Vergangenheit mit den Bundesligisten FC Augsburg und RB Leipzig zusammengearbeitet. Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) verfassten sie den Definitionskatalog, der es möglich machte, offizielle Daten zentral zu erheben.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff sieht Bundestrainer Joachim Löw bei der Besetzung seiner Offensive vor einer "schwierigen Entscheidung". Neben Özil kommen Marco Reus und Julian Draxler infrage, Thomas Müller und Timo Werner sind gesetzt.

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