WM 2018: Final-Schiedsrichter Nestor Pitana im Fokus - aber "Handelfmeter korrekt"

Kroatien fühlte sich im WM-Finale gegen Frankreich (2:4) betrogen, doch nach Meinung der Experten entschied Schiedsrichter Nestor Pitana zumindest beim Handelfmeter richtig. Vor dem Führungstor der Franzosen aber unterlief dem unsicheren Argentinier ein Fehler. Der Referee hatte das Handspiel von Ivan Perisic erst nach Ansicht der Fernsehbilder mit Strafstoß geahndet.

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"Der Handelfmeter war korrekt", sagte der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in der Bild-Zeitung über Pitanas Entscheidung vor dem 2:1 für Frankreich durch Antoine Griezmann (38.). Der ZDF-Experte Urs Meier, ebenfalls ehemaliger Unparteiischer, sagte:
Der Schweizer fügte spöttisch hinzu, FIFA-Präsident Gianni Infantino habe ja gesagt, dass er mit dem Videobeweis mehr Gerechtigkeit haben wollte, "jetzt haben wir mehr Gerechtigkeit".
Dem 1:0 der Equipe Tricolore durch ein Eigentor von Mario Mandzukic nach einem Freistoß für Frankreich sei dagegen "eine Schwalbe" von Griezmann vorausgegangen, sagte Meier. "Ich hatte gehofft, dass daraus kein Tor fällt. Leider ist es dann so gekommen."
Kinhöfer sagte zur fraglichen Szene:
Kroatiens Trainer Zlatko Dalic meinte: "Ich werde nicht über den Schiedsrichter urteilen. Er hat so entschieden, wie er es gesehen hat." Zähneknirschend fügte er an:
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