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WM 2018 - Oliver Bierhoff: Mesut Özil und Sami Khedira "keinesfalls abgeschrieben"
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Publiziert 23/06/2018 um 20:16 GMT+2 Uhr
Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff hat den Weltmeistern Mesut Özil und Sami Khedira nach ihrer Nicht-Berücksichtigung für das wegweisende WM-Gruppenspiel der deutschen Auswahl gegen Schweden (20.00 Uhr) den Rücken gestärkt, aber auch Kritik geübt. "Beide sind verdiente Spieler, wir kennen ihre Stärken, sie sind keinesfalls abgeschrieben", sagte Bierhoff in der "ARD."
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Der Europameister von 1996 fügte allerdings kritisch an: "Heute geht es darum zu gewinnen, da muss man die Mannschaft aufstellen, von der man das Gefühl hat, dass sie zu hundert Prozent gewinnt. Man hatte nicht das Gefühl, dass jeder den Ernst der Lage erkennt."
Außerdem berichtete Bierhoff von internen "Reibereien" nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Mexiko:
An Khediras Stelle vertraut Bundestrainer Joachim Löw, der insgesamt vier Änderungen vornahm, WM-Debütant Sebastian Rudy. "Er wird die Sechser-Position schließen können, da erwarten wir seine Präsenz", sagte Bierhoff. Löw und seine Assistenten hätten sich lange schwer getan bei der Zusammenstellung der Startelf, "irgendwann hat man ein Bauchgefühl. Wir glauben, dass wir eine gute und ausgeglichene Mannschaft haben."
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