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EM 2022: Schweiz verpasst Auftakterfolg gegen Portugal - Eidgenossinen vergeben Sieg trotz Doppelschlag
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Publiziert 09/07/2022 um 20:18 GMT+2 Uhr
Die Fußballerinnen der Schweiz haben trotz eines frühen Doppelschlags einen erfolgreichen Start in die EM in England verpasst. Die Mannschaft von Trainer Nils Nielsen kam am Samstag in Leigh gegen Nachrücker Portugal trotz langer Führung nicht über ein 2:2 (2:0) hinaus. Beide Teams treffen in der starken Gruppe C noch auf Titelverteidiger Niederlande und Schweden.
Portugal rang der Schweiz einen Punkt ab
Fotocredit: Getty Images
Coumba Sow (2.) und Rahel Kiwic (5.) brachten die Schweizerinnen, die am 24. Juni im Test in Erfurt gegen Deutschland mit 0:7 untergegangen waren, bei ihrer erst zweiten EM-Teilnahme frühzeitig auf Kurs.
Doch die Portugiesinnen, die nach dem Ausschluss Russlands erst kurzfristig zur Endrunde nachgerückt waren, übernahmen nach dem frühen Rückstand immer mehr die Spielkontrolle und belohnten sich im zweiten Durchgang.
Erst traf Diana Gomes (58.) nach einer Ecke zum Anschluss, dann erzielte Jessica Silva (65.) aus kurzer Distanz den verdienten Ausgleich.
In der Schlussphase vergaben beide Teams gute Möglichkeiten auf den Siegtreffer.
Schweden ringt Titelverteidiger einen Punkt ab
Die niederländischen Fußballerinnen sind mit einem Remis in die Mission Titelverteidigung bei der EM in England gestartet. Die Mannschaft um Starstürmerin Vivianne Miedema kam zum Auftakt in Sheffield nach Rückstand gegen den Olympiazweiten Schweden noch zu einem 1:1 (0:1).
Jonna Andersson (36.) brachte die Skandinavierinnen vor 21.342 Zuschauern an der Bramall Lane in Führung, doch die Wolfsburgerin Jill Roord (52.) sicherte Oranje vor den Augen von Bondscoach Louis van Gaal einen Punkt.
Schweden, erster Europameister der Frauen 1984, kam besser in das Topspiel und diktierte das Spielgeschehen in Halbzeit eins. Andersson traf aus kurzer Distanz zur verdienten Führung. Die Niederländerinnen mussten den frühen Ausfall von Torhüterin und Kapitänin Sari van Veenendaal (22.) verkraften und fanden offensiv zunächst kaum Lösungen.
Auch Miedema, zwischen 2014 und 2017 bei Bayern München unter Vertrag, trat nur selten in Erscheinung. Nach dem Seitenwechsel wurden die Niederländerinnen aber stärker, Roord erzielte aus der Drehung den Ausgleich. Beide Teams riskierten in der Folge nicht mehr viel.
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(SID)
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Quelle: SID
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