So lief das Spiel:

Die Zuschauer sahen einen ereignisreichen ersten Abschnitt. Schweden erwischte den besseren Start und ging in der temporeichen Anfangsphase, in der hohe Intensivität an den Tag gelegt wurde, verdient in Führung.
Alex Greenwood schaffte es nicht, den Ball im eigenen Strafraum aus der Gefahrenzone zu befördern. Er landete vor den Füßen von Kosovare Asllani, die aus etwa zwölf Metern direkt draufhielt und rechts unten zum 1:0 traf (11.).
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Die Skandinavierinnen erhöhten anschließend den Druck und dominierten. In der 22. Minute spielte Sofia Jakobsson auf der linken Seite vertikal zu Stina Blackstenius, die auf ihre Passgeberin ablegte. Diese drang in die linke Strafraumhälfte ein, wo sie auf Höhe des Elferpunktes halbhoch zum 2:0 ins lange Eck schlenzte.
Nach dem zweiten Treffer und einigen Spielunterbrechungen verlor Schweden allerdings den Rhythmus, was die "Lionesses" bestraften. Sie verkürzten auf 1:2: Jill Scott passt zu Francesca Kirby, die auf der rechten Außenbahn nach innen zog, an Magdalena Eriksson vorbeilief, und innerhalb der Box flach ins lange Eck schoss (31.).
Anschließend drückten die Britinnen auf den Ausgleich, doch es ging mit dem knappen Rückstand in die Kabinen.
Da sich beide Teams in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel im Mittelfeld neutralisierten, waren nennenswerte Offensivszenen zunächst Mangelware. Das änderte sich jedoch mit zunehmender Dauer. Sowohl die Schwedinnen als auch die Engländerinnen schaffen es nun, sich in die Gefahrenzone zu spielen.
Zwar hatten die Britinnen im zweiten Durchgang ein deutliches Chancenplus (10:6 Torschüsse), doch aufgrund der guten schwedischen Abwehrarbeit zogen sie meist aus der zweiten Reihe ab. In der Schlussphase kamen beide Mannschaften aus tollen Schusspositionen zum Abschluss, vor allem aufgrund der mangelnden Genauigkeit blieb es aber beim 1:2.

Die Stimmen:

Phil Neville (Nationaltrainer England): "Ich nehme an, der stolzeste Moment war der Spaß, den meine Spielerinnen hatten, den Mut und die Tapferkeit, mit denen sie zusammen spielten. Alles, was ich seit 18 Monaten wollte - sie haben alles geliefert, was ich wollte. Wir haben noch weitere 15-20 Prozent vor uns. Es gibt viele Champions, die leiden mussten, bevor sie bekommen, was sie verdienen. Meine Spielerinnen leiden, aber ich bin ungemein stolz."
Ellen White (England): "Ich denke, diese beiden Tore haben uns wirklich (Anm. d. Red.: den Sieg) gekostet, aber wir haben nach diesen Toren und in der zweiten Halbzeit unsere Widerstandsfähigkeit und viel Charakter gezeigt. Wir hatten einige Chancen und wir haben in diesem Spiel alles gegeben - es gibt nicht eine Person, die nicht alles gegeben hat."
Sofia Jakobsson (Schweden): "Ich bin so stolz auf jeden in diesem Team. Wir leben in der Gegenwart, seit wir in Frankreich angekommen sind. Ich weiß, was das Team in ihren Herzen und Köpfen hat. In diesem Spiel wollten wir als Gewinner hervorgehen. Wir haben heute alles gegeben. Wir haben für diesen Sieg gekämpft, und ich denke, wir haben es verdient. Wir sind eine Familie und wir finden Energie in allem, was wir zusammen tun."

Der Tweet zum Spiel:

Zwei der bisherigen fünf Tore, die bei dieser Weltmeisterschaft zunächst irrtümlich an-, dann jedoch nach Eingreifen des Video-Assistenten aberkannt wurden, erzielte Englands Ellen White. Einer der beiden Fälle ereignete sich gegen Schweden, da White den Ball vor ihrem Treffer in der 33. Minute mit der Hand berührte.

Das fiel auf: Time to say goodbye

Zwei Legenden beendeten ihre Nationalmannschafskarriere. Schwedens Hedvig Lindahl sowie Englands Karen Carney schnürten an diesem Tag zum letzten Mal die Fußballschuhe für ihre Nation. Carney lief 144. Mal für die "Lionesses" auf und verkündete am Vortag ihr Karriereende, sie wird also auch nicht mehr für den Chelsea WFC auflaufen. Carneys - nun ehemalige - Vereinskollegin Lindahl absolvierte ihr 165. Länderspiel.

Die Statistik: 22

Die Engländerinnen stellt einen persönlichen Negativ-Rekord auf. Nie zuvor kassierten sie bei einer Weltmeisterschaft so früh zwei Gegentore in einem Spiel (22. Minute).

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