Fußballerin des Jahres - Dzsenifer Marozsan: "Du musst dich durchsetzen"

Dzsenifer Marozsan erlebte eine Saison nach Maß. Deshalb wurde die Spielmacherin von Olympique Lyon zu Deutschlands Fußballerin des Jahres gewählt. Die 25-Jährige trägt schon lange das Prädikat "Ausnahmefußballerin", doch der Wechsel zum besten Klub Europas im vergangenen Sommer hat sie auf das nächste Level geführt.

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Nach dem Olympiasieg 2016 in Rio mit der Nationalmannschaft räumte die Spielmacherin mit Olympique Lyon alles ab, was es zu gewinnen gibt: Meisterschaft, Pokal und Champions League, dazu gleich in der Debütsaison die Auszeichnung als beste Spielerin des Jahres in Frankreich - eine Saison wie aus dem Bilderbuch.
Das Zaubern lernte Marozsan früh auf dem Bolzplatz mit Jungs. "Da gibt's keine Regeln, du musst dich durchsetzen. Entweder du verstehst das Spiel oder du gehst unter", erzählte die DFB-Spielführerin im SZ-Interview.
Und das nötige Talent bekam die begnadete Technikerin in die Wiege gelegt: Vater Janos war einst ungarischer Nationalspieler. Als der 1996 zum 1. FC Saarbrücken wechselt, zog die Familie nach Deutschland.
Seit vergangenem Oktober ist Marozsan nun auch ganz offiziell Führungsspielerin in der deutschen Nationalmannschaft. Als die neue Bundestrainerin Steffi Jones ihr telefonisch das Kapitänsamt übertrug, war die nach außen sehr zurückhaltende Schlüsselspielerin einigermaßen baff. "Ich habe sie erst mal gefragt, ob sie sich vielleicht verwählt hat", erzählte Marozsan jüngst am Rande der EM in den Niederlanden.
Trotz ihres Aufstiegs hat sie sich ihre Bodenständigkeit bewahrt, so dass Jones' Co-Trainer Markus Högner in den höchsten Tönen von "Dzseni" schwärmt: "Sie ist eine Weltklassespielerin, dazu ein äußerst bescheidener Mensch. Es ist eine Ehre, jeden Tag mit ihr arbeiten zu dürfen."
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